Abo
  • IT-Karriere:

Smart Display: Erste Echo-Show-Konkurrenz mit Google Assistant gezeigt

Google will dieses Jahr den Konkurrenzkampf gegen Amazons Alexa-Plattform intensivieren. So wurden erste smarte Lautsprecher mit eingebautem Display vorgestellt, die vor allem als Konkurrenz zum Echo Show fungieren. Google geht hier aber einen anderen Weg als Amazon.

Artikel veröffentlicht am ,
Smart Assistant läuft mit Google Assistant.
Smart Assistant läuft mit Google Assistant. (Bild: Lenovo)

Google hat speziell für smarte Lautsprecher mit Display eine neue Plattform vorgestellt, die Smart Display heißt und ähnliche Geräte hervorbringen soll wie Amazons Echo Show. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat Google bekanntgegeben, dass dieses Jahr gleich mehrere smarte Lautsprecher mit Display erscheinen werden, die mit dem Google Assistant laufen. Während Amazon seine Alexa-Plattform vor allem mit eigenen Geräten erweitert, schlägt Google hier einen anderen Weg ein und kooperiert stärker mit Partnern. Das geplante Gerät von Google wurde bislang nicht vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. JDM Innovation GmbH, Murr bei Ludwigsburg

In diesem Jahr wollen JBL, Lenovo, LG und Sony smarte Lautsprecher mit eingebautem Display auf den Markt bringen. Auf der CES haben Lenovo und JBL ihre Geräte bereits gezeigt. Bei allen Geräten ist mehr als offensichtlich, dass sich die gesamte Konkurrenz am Echo Show orientiert. Dem zum Anfang des Jahres in Deutschland geplanten Echo Spot hat die Google-Assistant-Konkurrenz bislang nichts entgegenzusetzen - die Neuvorstellungen haben allesamt tabletartige Displaygrößen.

Display für Videotelefonate und Youtube-Videos

Die Google-Assistant-Geräte können Videotelefonate über Googles Duo-Plattform durchführen, dafür ist auf der Vorderseite eine Kamera eingebaut. Bei den bisher vorgestellten Geräten ist die Kamera nicht schwenkbar, so dass das Gerät immer passend ausgerichtet werden muss, um das Gewünschte im Bild zu haben. Andere Videotelefoniedienste werden nicht unterstützt - auch Google setzt hier wie Amazon nur auf die eigene Plattform. Durch die feste Integration der Videotelefonfunktion soll diese besonders einfach und unkompliziert nutzbar sein.

  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
Link View (Bild: JBL)

Zudem kann das Display bei Schritt-für-Schritt-Anleitungen beim Kochen helfen, die der deutsche Google Assistant weiterhin nicht beherrscht. Auf Google Maps können sich Wegstrecken anzeigen lassen und die Routen können wie bisher auch auf das Smartphone geschickt werden. Zudem können Bilder aus Google Photos angezeigt werden, auf Zuruf werden Youtube-Videos abgespielt.

Einschränkungen durch fehlenden Browser

Um die Youtube-Wiedergabe gibt es derzeit zwischen Amazon und Google erbitterten Streit. Google blockiert die Youtube-Nutzung auf dem Echo Show in den USA, auf dem deutschen Modell gab es bislang keine Youtube-Wiedergabe. In dem Streit geht es auch um die Fire-TV-Geräte, für die Google eigentlich eine Blockade ab dem 1. Januar 2018 angekündigt hat, diese aber bisher nicht umsetzt. Mit einer alten Version der Youtube-App ist die Nutzung weiterhin möglich. Die aktuelle Version der Youtube-App zeigt nur noch eine Vorschaltseite, in der auf die beiden Browser für die Fire-TV-Geräte verwiesen wird, um darüber weiterhin Youtube-Inhalte ansehen zu können.

Für andere Zwecke lässt sich das Display nicht verwenden. Es ist nicht möglich, etwa Videos von Netflix oder gar Amazon Prime Video auf den Geräten abzuspielen. Das Installieren von Apps ist ebenfalls nicht möglich, so dass diese Fähigkeiten dann wohl direkt von Google implementiert werden müssen. Auch ein Browser fehlt, so dass das Gerät weniger universell ist als etwa ein Tablet. Vergleichbare Einschränkungen gibt es auch beim Echo Show, bei dem wir die an sich gelungene Sprachsteuerung des Displays schätzen. Der Bildschirm ist durchaus eine sinnvolle Bereicherung für einen digitalen Assistenten.

Link View von JBL mit 8-Zoll-Display

Auf der CES haben bislang Lenovo und JBL erste smarte Lautsprecher mit Display vorgestellt. JBL will mit dem Link View ein Modell auf den Markt bringen, das einen 8 Zoll großen Touchscreen hat. Das Display hat eine vergleichsweise geringe Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, aber für den Einsatzzweck dürfte es gerade so ausreichend sein. Links und rechts vom Display befinden sich Lautsprecher, die für einen guten Stereoklang sorgen sollen. Auf der Displayseite ist eine Kamera eingebaut.

  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
Link View (Bild: JBL)

Das Gehäuse des Link View ist nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt, so dass es etwa in der Küche keinen Schaden nimmt, wenn mal Wasser an das Gehäuse kommt. JBL will den Link View im Sommer 2018 in den USA auf den Markt bringen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll das Gerät dann auch nach Deutschland kommen. Einen Termin gibt es dafür noch nicht, auch einen Preis für das Gerät hat der Hersteller noch nicht bekanntgegeben.

Lenovo startet gleich mit zwei Displaygrößen

Lenovo liefert hier bereits mehr Informationen. Der Hersteller will im Sommer 2018 gleich zwei Modelle auf den Markt bringen, die er als Smart Display bezeichnet. Das eine Modell hat einen 8 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und einen 1,75 Zoll großen Lautsprecher. Zudem ist eine 10-Zoll-Variante mit einer Displayauflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln geplant. Das Full-HD-Modell hat dann 2 Zoll große Lautsprecher.

  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Smart Display (Bild: Lenovo)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
  • Link View  (Bild: JBL)
Smart Display (Bild: Lenovo)

Die Lenovo-Modelle haben den Lautsprecher an der Seite und beide Geräte können bei Bedarf auch im Hochformat verwendet werden. Die Kamera auf der Displayseite kann mit einem Schiebeschalter blockiert werden. Ansonsten gibt es noch Lautstärketasten, eine Mute- und eine Auslösetaste am Gerät, um auf Knopfdruck mal eben ein Foto aufnehmen zu können.

Das 8-Zoll-Modell will Lenovo für 200 US-Dollar auf den Markt bringen. Das 10-Zoll-Modell ist für einen Preis von 250 US-Dollar geplant. Preise und einen Verkaufsstart für Deutschland hat Lenovo noch nicht mitgeteilt. Diese will der Hersteller später nachreichen, wie Golem.de auf Nachfrage erfahren hat. Es ist derzeit davon auszugehen, dass die ersten Google-Assistant-Lautsprecher mit Display frühestens im zweiten Halbjahr auf den deutschen Markt kommen werden. Möglicherweise gibt es bis dahin ergänzend zum Echo Show und Echo Spot bereits weitere Alexa-Lautsprecher mit Display.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Kondratieff 09. Jan 2018

Vielleicht, weil der Markt schon gesättigt ist, wie in einigen Posts schon vermutet? Ein...

datenmuell 09. Jan 2018

Ich mag beim Fernseher auch lieber dumme Monitore und intelligente Boxen. Hier ist das...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
IMHO: Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
IMHO
Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

Die technischen Werte der beiden elektrischen Porsche Taycan-Versionen sind beeindruckend. Viele werden sie als "Tesla-Killer" bezeichnen. Doch preislich peilt Porsche damit eine extrem kleine Zielgruppe an: Ein gut ausgestatteter Turbo S kostet 214.000 Euro.
Ein IMHO von Dirk Kunde

  1. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming
  2. IMHO Valve, so geht es nicht weiter!
  3. Onlinehandel Tesla schlägt Kaufinteressenten die Ladentür vor der Nase zu

Langstreckentest im Audi E-Tron: 1.000 Meilen - wenig Säulen
Langstreckentest im Audi E-Tron
1.000 Meilen - wenig Säulen

Wie schlägt sich der Audi E-Tron auf einer 1.000-Meilen-Strecke durch zehn europäische Länder? Halten Elektroauto und Ladeinfrastruktur bereits, was die Hersteller versprechen?
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /