Smart-Device-Link: Open-Source-Plattform für sichere App-Nutzung im Auto

Das Smartphone als ständiger Begleiter soll auch im Auto noch bedienbar sein. Eine quelloffene Plattform soll App-Entwicklern die Arbeit erleichtern.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Nutzung von Apps im Auto ist inzwischen weit verbreitet, aber nicht ungefährlich.
Die Nutzung von Apps im Auto ist inzwischen weit verbreitet, aber nicht ungefährlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Autohersteller Ford und Toyota wollen die Einbindung von Smartphone-Apps in Fahrzeuge erleichtern. Wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten, riefen sie dazu das Smart-Device-Link-Konsortium (SDL) ins Leben. Dieses Konsortium soll als Non-Profit-Organisation die Open-Source-Software für die Entwicklung von Apps verwalten, die im Auto genutzt werden können. Der Organisation gehören bereits Autohersteller wie Mazda, Peugeot (PSA), Suzuki und Subaru (FHI) sowie Zulieferer wie Elektrobit, Luxoft und Xevo an.

Stellenmarkt
  1. Softwarearchitektin / Softwarearchitekt (w/m/d)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Eggenstein-Leopoldshafen
  2. Experte / Inhouse Consultant Cyber Security Product Governance (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
Detailsuche

Die Software solle Autofahrern mehr Möglichkeiten bieten, ihre Smartphone-Apps mit dem Fahrzeug zu koppeln sowie während der Fahrt zu nutzen und zu bedienen, hieß es weiter. So könnten die Bedienoberflächen der Apps in der Anzeige des Fahrzeugs im Armaturenbrett "gespiegelt" werden. Die App selbst könne beispielsweise über Steuertasten am Lenkrad oder per Sprachsteuerung bedient werden. Dadurch ließen sich die Programme während der Fahrt nutzerfreundlicher, sicherer und komfortabler verwenden.

Viele Unfälle durch Handy-Nutzung

Ein solches Konzept erscheint sinnvoll, schließlich lassen sich inzwischen viele Verkehrsunfälle auf die Nutzung von Smartphones während der Fahrt zurückführen. Die Ablenkung für den Fahrer ist sicherlich geringer, wenn er die App nicht mit den Händen bedienen muss und deren Inhalt auf dem Fahrzeugdisplay sehen kann.

Das Ziel des Konsortiums ist es, bei Automobilherstellern und Zulieferern einen brancheneinheitlichen Standard für die Einbindung von Apps zu etablieren. Die Entscheidung, inwieweit die Apps Zugang zu den Fahrzeugdaten erhalten können, liege aber weiterhin bei den Herstellern.

Verschiedene Apps schon in App-Link integriert

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Technisch basiert Smart-Device-Link den Angaben zufolge auf dem von Ford entwickelten quelloffenen Standard App-Link, der 2013 vorgestellt wurde. Diese Software sei weltweit bereits für mehr als fünf Millionen kompatible Fahrzeuge verfügbar. Apps wie Pandora, Spotify, iHeartRadio oder Accuweather könnten bereits eingebunden werden. Das zu Ford gehörende Software-Unternehmen Livio steuere das Open Source-Projekt und berate das Smart-Device-Link-Konsortium sowie die einzelnen Mitgliedsunternehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /