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Smart City: Intelligente Fahrradlampe erkennt Straßenschäden

Eine Fahrradlampe, die die Umwelt erkennt. Icon ist eine Fahrradlampe, die mit mit Sensoren ausgestattet ist, die die Lampe heller strahlen lassen, wenn ein Auto kommt. Künftig könnte sie helfen, die Radwege zu verbessern.
/ Werner Pluta
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Intelligentes Licht Icon: setzt nach einem Sturz einen Notruf ab. (Bild: Queen's University)
Intelligentes Licht Icon: setzt nach einem Sturz einen Notruf ab. Bild: Queen's University

Schlaglöcher, Unebenheiten durch Baumwurzeln – eine Fahrt auf dem Radweg ist oft ein holpriges Vergnügen. Das will das britische Unternehmen See.Sense(öffnet im neuen Fenster) ändern – mit einer Fahrradlampe.

Intelligentes Fahrradlicht Icon – See.Sense
Intelligentes Fahrradlicht Icon – See.Sense (01:42)

Die Lampe ist mit Sensoren ausgestattet, die die Straße erfassen, auf der der Radler unterwegs ist, und das Fahrverhalten analysieren. Außerdem sollen die Sensoren erkennen, wenn der Radfahrer stürzt. Dann kann die Lampe über das Smartphone einen Notruf absetzen.

Die Stadt soll besser werden

Zu dem System gehört eine App, die die Auswertung vornimmt. Die Daten sollen dann aggregiert und anonymisiert der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Die Methoden und Mathematik für die Analyse wurden an der Queen's University in Belfast entwickelt. Die Idee sei, das Radfahren angenehmer zu gestalten und gleichzeitig mit den Daten eine bessere und sicherere Stadt zu schaffen, sagt Adele Marshall(öffnet im neuen Fenster) von der Queen's University.

"Die Lampe identifiziert auch Hotspots oder Orte, an denen Radfahrer besonders vorsichtig sollten" , sagt Marshall. "Diese Informationen könnte beispielsweise ein Gemeinderat nutzen, um zu ermitteln, wann eine Straße repariert werden muss oder wenn Verbesserungen der Infrastruktur vorgenommen werden sollten."

Das Licht passt sich an

Die Lampe ist bereits auf dem Markt: Icon(öffnet im neuen Fenster) ist ein intelligentes Licht, das auf die Umwelt reagiert. So blinkt es schneller und heller, wenn sich dem Radfahrer ein Auto nähert oder er an eine Kreuzung heranfährt – die Position bekommt Icon per Bluetooth vom Smartphone.

Durch die Kooperation mit der Queen's University soll es neue Funktionen bekommen. Es gibt bereits Tests in mehreren Städten der Welt. Die Daten sollen in absehbarer Zeit verfügbar sein.


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