Es wird voll in den Städten

Seit 2007 lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis 2050 sollen es 80 Prozent sein. Die städtische Bevölkerung wird zudem auch absolut wachsen: Nach Berechnungen der Vereinten Nationen leben derzeit etwa 7,3 Milliarden Menschen auf der Erde. Bis zum Jahr 2050 sollen es 9,7 Milliarden sein.

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Schließlich werden die Menschen auch immer älter: 901 Millionen Menschen sind heute 60 Jahre und älter. Am ältesten sind die Europäer: Dort ist der Anteil der Senioren doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt, der bei 12 Prozent liegt. Der Anteil wächst um gut 3 Prozent im Jahr. Kinder, die heute geboren werden, haben eine Lebenserwartung von 70 Jahren. Kinder, die zwischen 2045 und 2050 geboren werden, schon eine von 77 Jahren.

Städte verpesten die Luft

Dieser demografische Wandel muss in die Stadtentwicklung ebenso einbezogen werden wie der Zuzug der Menschen vom Land oder aus anderen Kulturkreisen. Auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist ein wichtiges Thema: Schon heute machen Städte etwa zwei Prozent der Fläche der Erde aus. Aber sie sind für über 80 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen verantwortlich.

Soll das Ziel, die globale Erwärmung auf zwei Grad einzuschränken, eingehalten werden, dann müssen diese auch verringert werden: durch eine bessere Energieversorgung etwa, durch eine effizientere Steuerung der Verkehrsströme oder durch eine intelligentere Nutzung der Infrastruktur, wie etwa am Beispiel der Smart Road.

Die Stadt versorgt sich selbst

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Oder indem Transporte vermieden werden: Statt Salat und Gemüse mit dem Lastwagen vom Erzeuger auf dem Land in die Stadt zu transportieren, soll das Grünzeug gleich vor Ort angebaut werden - globale Transportketten entfallen. Dazu sollen innerstädtische Dachgewächshäuser oder Farmscraper errichtet werden - das sind Gewächshäuser, in denen auf mehreren Ebenen Pflanzen in Nährlösungen und unter LEDs gezogen werden.

Eine Herausforderung ist, dass Stadtentwicklung ein langsamer Prozess ist. Wenn heute etwa ein neues Stadtviertel geplant wird, dann dauert es Jahre, bis es fertig gebaut ist, und dann soll es möglichst Jahrzehnte lang Bestand haben. Dem entgegen steht die Digitalisierung, die praktisch alle Bereiche erfasst und dazu führt, dass Produktzyklen immer kürzer werden.

Das stellt Stadtplaner vor neue Herausforderungen.

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 Smart City: Der Bürger gestaltet mitWer bestimmt? 
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