Bekannt kommt mir das Navigationssystem vor – es erinnert mich an das von Leapmotor. Die Navigationsanweisungen sind gut, allerdings ist die Navigationsstimme sehr mitteilsam: Anweisungen werden detailliert dargelegt, was ich manchmal ablenkend finde. Entsprechend habe ich die Anweisungen so eingestellt, dass bei Ereignissen wie Abbiegen nur ein Glockenton erklingt.
Dank des guten Head-up-Displays brauche ich während der Fahrt auch gar keine akustischen Anweisungen. Auch auf den Infotainment-Bildschirm in der Mitte schaue ich nicht. Die nächste Routenanweisung erscheint deutlich sichtbar im HUD, beim Abbiegen wird mir die Richtung mit animierten Pfeilen angezeigt. Bei mehreren Spuren wird klar dargestellt, wo ich mich am besten einsortiere. Wen die Animationen im HUD stören, kann sie ausschalten.
Das Navi hat leider keine gute Ladeplanung. Ich kann keine präferierten Ladeanbieter angeben, was in Zeiten von Ladeabos ein Nachteil ist. Lediglich die Art des Ladesteckers und die Ladegeschwindigkeit können angegeben werden. Fügt die Routenplanung einer Strecke Ladestopps bei, habe ich keinen Weg gefunden, diese auszutauschen. Andere Hersteller machen das an dieser Stelle besser.
Navigationssystem bekommt bei Android Auto eine Identitätskrise
Nervig war ein Bug, der immer dann auftrat, wenn ich Android Auto für die Navigation verwendet habe. Dann erklärte mir die Stimme des Bordnavis, dass es ein Problem mit der Navigation gebe und ich es später noch einmal versuchen solle. Dass ich währenddessen problemlos mit Google Maps über Android Auto navigiert habe, verwirrte das System offenbar.
Bild 1/36: Der #5 Brabus hat ein Lautsprechersystem von Sennheiser mit insgesamt zehn Speakern. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/36: Das Sonnenrollo des großen Panoramadachs lässt sich mit einem Hebel öffnen und schließen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/36: Der Beifahrersitz hat eine Sitzheizung, der Fahrersitz zusätzlich noch eine Lüftung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/36: Überall im Fahrzeug finden sich runde Elemente - etwa hier beim zentralen Infotainmentdisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/36: Der #5 Brabus sieht bis auf ein paar rote Zierelemente und rote Bremssättel aus wie ein herkömmlicher #5. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/36: Das Design des #5 Brabus ist eher unspektakulär, aber durchaus ansehnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/36: Die Front ist SUV-typisch bullig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/36: Das Heck sieht durchaus nach Smart aus. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/36: Die Brabus-Version hat einige Zierelemente - und bringt 475 kW Leistung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/36: Die Bremssättel bei der Brabus-Version des #5 sind ebenfalls rot. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/36: Der Kofferraum fasst 630 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/36: Unter dem Boden ist Platz für das Ladekabel. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/36: Bei zurückgeklappten Rücklehnen passen 1.530 Liter in den Kofferraum des #5 Brabus. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/36: Trotz des großen Kofferraums ist noch reichlich Platz für Passagiere im Fond. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/36: Die Rücksitze können elektronisch etwas nach hinten geneigt werden, was den Komfort erhöht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/36: Passagiere auf den Rücksitzen haben eigene Klimadüsen, aber keine dritte Klimazone. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/36: Der #5 Brabus hat neben dem Infotainmentbildschirm in der Mitte ein Display für Beifahrer. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/36: Die Türgriffe des #5 Brabus werden beim Abschließen versenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/36: Ein weiteres rundes Designelement: der Türgriff innen (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/36: Das Lenkrad verfügt über gut verständliche Bedienelemente. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/36: Der Fahrassistent lässt sich leicht über das Lenkrad bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/36: Die Mittelkonsole bietet ein klimatisiertes Fach, zwei Becherhalter und zwei Ladestationen für Smartphones. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/36: Unter der Mittelkonsole sind weitere Ablagen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/36: Das Cockpit des #5 Brabus (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/36: Die Auswahl in Smarts App-Store ist schlecht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/36: Android Auto und Apple Carplay werden unterstützt - man kann aber auch über einen Adapter andere Geräte mit dem Bildschirm verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/36: Auf dem Beifahrerdisplay können Nutzer Filme und Serien von Prime Video und Apple TV schauen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/36: Der #5 Brabus hat einen Frunk mit 47 Litern Fassungsvermögen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 29/36: Das Navi findet Adressen schnell, die Navigationsanweisungen sind gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/36: Der #5 hat eine Ladeplanung, die Ladestopps automatisch einfügt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/36: Zu Ladestationen gibt es mitunter detaillierte Informationen. Leider lassen sie sich bei der Routenplanung nicht einfach austauschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/36: Eine Ladeanbieterauswahl fehlt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/36: Das Infotainmentsystem erinnert an die anderer chinesischer Hersteller. Bestimmte Einstellungen sind direkt auf dem Startbildschirm verfügbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/36: Die Einstellungen der Fahrassistenzsysteme erinnern wie das Navi an Leapmotor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/36: Eine Totwinkelkamera gibt beim Abbiegen Einblick nach hinten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/36: Der Smart #5 Brabus neben einem #1 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Verwirrend war für mich hingegen der automatische Parkassistent. Der #5 Brabus kann vollautomatisch Parklücken finden und dort einparken – sowohl in Parkbuchten als auch parallel zum Straßenrand. Zumindest theoretisch: Während meines Tests gelang es mir nicht, den Smart zum Einparken zu bewegen. Die Benutzeroberfläche zeigt die parkenden Autos neben mir zwar an, wann und wie der Wagen jetzt aber einparken will, war für mich nicht ersichtlich. Andere Hersteller wie Kia machen das sehr viel besser.