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Gute Rekuperation und leises Fahren

Auf der höchsten Rekuperationseinstellung bremst der #5 stark ab, bleibt am Ende aber nicht stehen. Dafür lässt sich aber der S-Pedal-Modus aktivieren, der One-Pedal-Driving ermöglicht. Wird ohne One-Pedal-Driving gefahren, muss ich immer noch stärker auf die Bremse treten, um zum einen stehen zu bleiben und um zum anderen die Auto-Stop-Funktion zu aktivieren.

Der Innenraum ist gut vor Außengeräuschen abgeschirmt, Windgeräusche sind erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten deutlich wahrnehmbar. Im Inneren verwendet Smart beim #5 Brabus hochwertige Materialien wie Kohlenfaserstoff und Alcantara. Immer wieder finden sich runde Zierelemente, etwa an den Luftdüsen, dem Infotainment-Bildschirm oder den Armlehnen der Türen. Diese lassen sich über einen Button öffnen, der ergonomisch etwas ungünstig, da zu tief angebracht ist. Regelmäßig haben Passagiere nach dem Türöffner gesucht, was nicht im Sinne des Designs sein sollte.

Das Platzangebot im #5 ist sehr gut, sowohl für Passagiere als auch für Gepäck. Die Frontsitze sind sehr bequem, lassen sich mannigfaltig elektronisch einstellen und haben eine Sitzheizung sowie eine Lüftung. Die hinteren Sitze haben ebenfalls eine Sitzheizung. Auch sie lassen sich elektronisch verstellen: Die Rücklehne lässt sich in 60-40-Teilung nach hinten kippen.

Hintere Rücklehnen lassen sich nach hinten neigen

Das geht zulasten des Platzangebots im Kofferraum, zusammen mit der guten Bein- und Kopffreiheit lässt sich der Komfort im Fond dadurch aber noch steigern. Im #5 herumkutschiert zu werden, ist sehr angenehm. Eine breite Mittelarmlehne mit kleinem Staufach lässt sich ausklappen.

Die Mittelkonsole vorn hat gleich zwei Ladepads für Smartphones, die sich unabhängig voneinander ein- und ausschalten lassen. Dazu gibt es zwei Becherhalter, ein tiefes, klimatisiertes Fach mit zweiteiligem Deckel sowie zwei Ablageschalen unter der Konsole. Zusammen mit den Türtaschen und dem Handschuhfach bietet der #5 wirklich viel Platz.

Der Kofferraum ist mit 630 Litern ziemlich groß; klappe ich die Rückbank um, passen 1.530 Liter in den Smart. Die Heckklappe ist motorisiert und lässt sich über einen Sensor öffnen, der auf eine Bewegung meines Fußes reagiert – zumindest theoretisch. In der Praxis hat das in der Regel nicht funktioniert. Der #5 hat einen Frunk mit einem Fassungsvermögen von 47 Litern, in den bequem das Ladekabel passt. Das mitgelieferte Kabel ist erstaunlich geschmeidig und hat Handgriffe an den Steckern, was ich beim Laden praktisch finde.


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