Auf der höchsten Rekuperationseinstellung bremst der #5 stark ab, bleibt am Ende aber nicht stehen. Dafür lässt sich aber der S-Pedal-Modus aktivieren, der One-Pedal-Driving ermöglicht. Wird ohne One-Pedal-Driving gefahren, muss ich immer noch stärker auf die Bremse treten, um zum einen stehen zu bleiben und um zum anderen die Auto-Stop-Funktion zu aktivieren.
Der Innenraum ist gut vor Außengeräuschen abgeschirmt, Windgeräusche sind erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten deutlich wahrnehmbar. Im Inneren verwendet Smart beim #5 Brabus hochwertige Materialien wie Kohlenfaserstoff und Alcantara. Immer wieder finden sich runde Zierelemente, etwa an den Luftdüsen, dem Infotainment-Bildschirm oder den Armlehnen der Türen. Diese lassen sich über einen Button öffnen, der ergonomisch etwas ungünstig, da zu tief angebracht ist. Regelmäßig haben Passagiere nach dem Türöffner gesucht, was nicht im Sinne des Designs sein sollte.
Das Platzangebot im #5 ist sehr gut, sowohl für Passagiere als auch für Gepäck. Die Frontsitze sind sehr bequem, lassen sich mannigfaltig elektronisch einstellen und haben eine Sitzheizung sowie eine Lüftung. Die hinteren Sitze haben ebenfalls eine Sitzheizung. Auch sie lassen sich elektronisch verstellen: Die Rücklehne lässt sich in 60-40-Teilung nach hinten kippen.
Hintere Rücklehnen lassen sich nach hinten neigen
Das geht zulasten des Platzangebots im Kofferraum, zusammen mit der guten Bein- und Kopffreiheit lässt sich der Komfort im Fond dadurch aber noch steigern. Im #5 herumkutschiert zu werden, ist sehr angenehm. Eine breite Mittelarmlehne mit kleinem Staufach lässt sich ausklappen.
Bild 1/36: Der #5 Brabus hat ein Lautsprechersystem von Sennheiser mit insgesamt zehn Speakern. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/36: Das Sonnenrollo des großen Panoramadachs lässt sich mit einem Hebel öffnen und schließen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/36: Der Beifahrersitz hat eine Sitzheizung, der Fahrersitz zusätzlich noch eine Lüftung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/36: Überall im Fahrzeug finden sich runde Elemente - etwa hier beim zentralen Infotainmentdisplay. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/36: Der #5 Brabus sieht bis auf ein paar rote Zierelemente und rote Bremssättel aus wie ein herkömmlicher #5. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/36: Das Design des #5 Brabus ist eher unspektakulär, aber durchaus ansehnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/36: Die Front ist SUV-typisch bullig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/36: Das Heck sieht durchaus nach Smart aus. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/36: Die Brabus-Version hat einige Zierelemente - und bringt 475 kW Leistung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/36: Die Bremssättel bei der Brabus-Version des #5 sind ebenfalls rot. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/36: Der Kofferraum fasst 630 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/36: Unter dem Boden ist Platz für das Ladekabel. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/36: Bei zurückgeklappten Rücklehnen passen 1.530 Liter in den Kofferraum des #5 Brabus. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/36: Trotz des großen Kofferraums ist noch reichlich Platz für Passagiere im Fond. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/36: Die Rücksitze können elektronisch etwas nach hinten geneigt werden, was den Komfort erhöht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/36: Passagiere auf den Rücksitzen haben eigene Klimadüsen, aber keine dritte Klimazone. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/36: Der #5 Brabus hat neben dem Infotainmentbildschirm in der Mitte ein Display für Beifahrer. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/36: Die Türgriffe des #5 Brabus werden beim Abschließen versenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/36: Ein weiteres rundes Designelement: der Türgriff innen (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/36: Das Lenkrad verfügt über gut verständliche Bedienelemente. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/36: Der Fahrassistent lässt sich leicht über das Lenkrad bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/36: Die Mittelkonsole bietet ein klimatisiertes Fach, zwei Becherhalter und zwei Ladestationen für Smartphones. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/36: Unter der Mittelkonsole sind weitere Ablagen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/36: Das Cockpit des #5 Brabus (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/36: Die Auswahl in Smarts App-Store ist schlecht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/36: Android Auto und Apple Carplay werden unterstützt - man kann aber auch über einen Adapter andere Geräte mit dem Bildschirm verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/36: Auf dem Beifahrerdisplay können Nutzer Filme und Serien von Prime Video und Apple TV schauen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/36: Der #5 Brabus hat einen Frunk mit 47 Litern Fassungsvermögen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 29/36: Das Navi findet Adressen schnell, die Navigationsanweisungen sind gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/36: Der #5 hat eine Ladeplanung, die Ladestopps automatisch einfügt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/36: Zu Ladestationen gibt es mitunter detaillierte Informationen. Leider lassen sie sich bei der Routenplanung nicht einfach austauschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/36: Eine Ladeanbieterauswahl fehlt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/36: Das Infotainmentsystem erinnert an die anderer chinesischer Hersteller. Bestimmte Einstellungen sind direkt auf dem Startbildschirm verfügbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/36: Die Einstellungen der Fahrassistenzsysteme erinnern wie das Navi an Leapmotor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/36: Eine Totwinkelkamera gibt beim Abbiegen Einblick nach hinten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/36: Der Smart #5 Brabus neben einem #1 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die Mittelkonsole vorn hat gleich zwei Ladepads für Smartphones, die sich unabhängig voneinander ein- und ausschalten lassen. Dazu gibt es zwei Becherhalter, ein tiefes, klimatisiertes Fach mit zweiteiligem Deckel sowie zwei Ablageschalen unter der Konsole. Zusammen mit den Türtaschen und dem Handschuhfach bietet der #5 wirklich viel Platz.
Der Kofferraum ist mit 630 Litern ziemlich groß; klappe ich die Rückbank um, passen 1.530 Liter in den Smart. Die Heckklappe ist motorisiert und lässt sich über einen Sensor öffnen, der auf eine Bewegung meines Fußes reagiert – zumindest theoretisch. In der Praxis hat das in der Regel nicht funktioniert. Der #5 hat einen Frunk mit einem Fassungsvermögen von 47 Litern, in den bequem das Ladekabel passt. Das mitgelieferte Kabel ist erstaunlich geschmeidig und hat Handgriffe an den Steckern, was ich beim Laden praktisch finde.