Small Cells: Vodafone nimmt erste 5G-Litfaßsäule in Betrieb
Vodafone hat zusammen mit der Stadt Düsseldorf eine 5G-Litfaßsäule in Betrieb genommen. Das gab der britische Mobilfunkbetreiber am 7. Oktober 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Weitere 150 Säulen sollen in den nächsten Jahren dazukommen und für besseren Empfang auf besonders belebten Straßen und Plätzen sorgen.
Die Deutsche Telekom hatte schon im März 2021 Litfaßsäulen mit Small Cells vorgestellt, allerdings noch mit LTE. Der Strom und die Glasfaseranbindung kommen aus dem Boden der Litfaßsäulen. Die Antenne wurde im Deckel montiert. Die Telekom setzte hier in erster Linie Rundstrahler ein, hat aber auch gerichtete Antennen im Einsatz. Ilg Außenwerbung stellte für den Pilotversuch die Litfaßsäulen für den Einbau der Technik zur Verfügung und errichtet bis Jahresende die 200 Litfaßsäulen mit Small Cells.
5G-Litfaßsäule: Standorte sind mit Glasfaser angebunden
Das Vodafone-Projekt ist eine Zusammenarbeit der Stadt Düsseldorf, den Stadtwerken Düsseldorf, Düsseldorf Marketing und Ilg Außenwerbung: Die drei 5G-Antennen und die Technik sind in das Dach und den Betonkörper der 4,79 Meter hohen und 1,62 Meter breiten Litfaßsäule eingebaut. Die Standorte sind mit Glasfaser angebunden.
Wie jeder andere Mobilfunk-Standort in Deutschland hat auch die neue Vodafone- 5G-Litfaßsäule eine Standort-Bescheinigung von der Bundesnetzagentur erhalten. Die drei 5G-Antennen, die in Kooperation mit Ericsson aufgebaut wurden, leuchten einen Radius von etwa 400 Metern rund um die Litfaßsäule aus.
Die 5G-Litfaßsäule erleichtert die Suche nach neuen Standorten. Denn vor allem in Innenstädten ist es oft schwierig, neue Dach-Standorte für Mobilfunk-Masten mit Anbindung ans Stromnetz zu finden.
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