Abo
  • Services:

Smach Z: Handheld mit Ryzen kostet 700 US-Dollar

Der Smach Z mit SteamOS oder Windows 10 soll 700 US-Dollar kosten, die Pro-Version mit mehr Speicher sogar 900 US-Dollar. Im Handheld steckt neuerdings ein Ryzen V1000 von AMD als Chip. Wir sind allerdings skeptisch, was die Auslieferung betrifft.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp des Smach Z auf der Embedded World 2018
Prototyp des Smach Z auf der Embedded World 2018 (Bild: Smach Team)

Der Smach Z soll 700 oder 900 US-Dollar kosten - je nach Ausstattungsvariante des Handhelds. Das gab das Smach Team in der ersten Pressemitteilung seit 2016 bekannt. Das Projekt wurde 2014 als Steamboy angekündigt und seitdem mehrfach überarbeitet. Vor einigen Monaten dann zerstritt sich das Smach Team mit Rhomb.io, dem Fertiger des Handhelds. Mittlerweile wurde ein anderer Hersteller gefunden, der den Smach Z produzieren will.

Stellenmarkt
  1. Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Berlin, Aschaffenburg
  2. Securiton GmbH IPS Intelligent Video Analytics, München

Der Smach Z wurde auf einen Ryzen V1605B (Raven Ridge) von AMD umgestellt, einen Embedded-Chip. Der hat vier Zen-Kerne und eine Vega-Grafikeinheit mit 512 Shadern und wird mit 12 Watt betrieben. Das Smach Team kombiniert ihn mit DDR4-2133-Arbeitsspeicher, entweder mit 4 GByte oder mit 8 GByte in der Pro-Version. Letztere hat zudem 128 GByte statt 64 GByte als M.2-SSD für Betriebssystem und Spiele sowie eine 5-Megapixel-Kamera. Der Smach Z soll mit SteamOS oder Windows 10 verfügbar und ab 15. März 2018 vorbestellbar sein.

Laut Hersteller laufen aktuelle Spiele mit passabler Geschwindigkeit, wenngleich das Smach Team keine Details zu OS und Treibern nennt: Alien Isolation soll in 1080p mit niedrigen Details auf 50 fps kommen, bei Dark Souls 3 seien es 40 fps in 720p, bei GTA 5 in 720p normaler Stufe dann 60 fps, in League of Legends bei hohen Einstellungen in 1080p auf 60 fps, bei Rocket League mit normalen Settings in 1080p ebenfalls 60 fps und bei The Witcher 3 mit mittleren Details in 720p immerhin 40 fps.

Aufgrund der bisherigen Historie des Smach Z raten wir zu Skepsis bei der Vorbestellung. Die Pressemitteilung nennt beispielsweise kein Auslieferungsdatum, und das Press-Kit enthält gleich zwei Fotos von Computerbase, die ohne vorherige Erlaubnis kopiert wurden. Statt wenigstens die hochauflösenden Versionen zu nehmen, wurden beide verkleinert - das Wasserzeichen ist dennoch weiterhin zu sehen. Auch der Link zur Homepage des Smach Z wurde vom Smach Team falsch gesetzt.

Nachtrag vom 23. März 2018, 20:14 Uhr

Mittlerweile gibt es im Smach-Shop noch eine Ultra-Variante für 1.100 US-Dollar mit 16 GByte RAM und 256 GByte Storage. Der Smach Z soll im September 2018 ausgeliefert werden - beim Ordern ist dann aber erst vom vierten Quartal die Rede.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 349€

Dwalinn 05. Mär 2018

Was heißt ihr Version zu Version? Das ist keine PSP 3/Vita 2, sondern ein Tablet mit...

Unix_Linux 02. Mär 2018

sehe ich genauso.

Misel 02. Mär 2018

Ich hab einen der Early Bird Slots ergattert und warte gespannt. Immerhin gibt es noch...


Folgen Sie uns
       


The Cleaners - Interview mit den Regisseuren

Die beiden deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block schildern im Interview mit Golem.de Hintergründe über ihren Dokumentationsfilm The Cleaners.

The Cleaners - Interview mit den Regisseuren Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

    •  /