Sleepbuds II: Bose bringt neue Generation der Schlafstöpsel für 270 Euro

Die Akkuprobleme der ersten Generation will Bose bei den neuen Sleepubds II behoben haben - der hohe Preis bleibt aber.

Artikel veröffentlicht am ,
Sleepbuds II sollen ruhigen Schlaf liefern.
Sleepbuds II sollen ruhigen Schlaf liefern. (Bild: Bose)

Mit den ersten Sleepbuds hatte Bose nicht viel Glück, mit den neuen Sleepbuds II soll alles besser werden. Der Hersteller musste die Sleepbuds der ersten Generation aufgrund von Qualitätsmängeln vom Markt nehmen und Käufern das Geld zurückerstatten. Die fest verbauten Akkus machten in den Schlafstöpseln zu oft Probleme.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler Vertriebsumfeld (m/w/d)
    ERGO Direkt AG, Nürnberg
  2. SAP Nachwuchsführungskraft als Entwicklungsleiter (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Stuttgart
Detailsuche

An der Grundidee der ersten Sleepbuds ändert sich mit der neuen Generation nichts. Auch wenn sie so aussehen, sind sie keine herkömmlichen Hörstöpsel, um etwa Musik zu hören oder damit zu telefonieren. Auch die Sleepbuds II sollen dabei helfen, nachts eine Lärmkulisse wie Verkehrslärm, Baustellenlärm, Krach aus der Nachbarwohnung oder Schnarchgeräusche von einer anderen Person im Schlafzimmer vergessen zu lassen.

Hierbei wird aber nicht etwa die Gegenschalltechnik Active Noisce Cancelling (ANC) verwendet, sondern die Bose-Stöpsel spielen eine eigene Geräuschkulisse ab, die im Idealfall störenden Umgebungslärm übertönen soll. Diese künstliche Geräuschkulisse wird dann die ganze Nacht über abgespielt.

Sleepbuds II mit Akkulaufzeit von zehn Stunden

Bose steht also vor der Herausforderung, dass die kleinen Stöpsel eine ganze Nacht mit einer Akkuladung durchhalten müssen. Bose gibt für die Sleepbuds II eine Akkulaufzeit von maximal zehn Stunden an. Die meisten klassischen Bluetooth-Hörstöpsel liefern bei gleicher Größe oft weniger als die Hälfte.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die neue Generation der Sleepbuds wurde bezüglich der Gehäusegröße verkleinert, um weniger stark im Ohr zu drücken. Die Stöpsel sollen eine bessere passive Geräuschunterdrückung bieten, um darüber bereits störenden Lärm vom Ohr fernzuhalten. Dabei soll ein nicht näher definiertes Druckausgleichsdesign dafür sorgen, dass kein störender Druck im Ohr auftritt.

  • Sleepbuds II (Bild: Bose)
  • Sleepbuds II (Bild: Bose)
  • Sleepbuds II im Ladeetui (Bild: Bose)
  • Sleepbuds II (Bild: Bose)
  • Sleepbuds II (Bild: Bose)
  • Ladeetui für die Sleepbuds II (Bild: Bose)
  • Sleepbuds II (Bild: Bose)
Sleepbuds II (Bild: Bose)

Zudem wurde eine neue Antirutschbeschichtung auf den Stöpseln aufgebracht, die störende Schabegeräusche unterbinden soll, wenn der Kopf auf dem Kissen entlanggleitet. Mit diesen Schabegeräuschen haben wir uns beim Test der ersten Generation der Sleepbuds herumgequält. Viele klassische Bluetooth-Hörstöpsel verursachen beim Tragen von Mützen störende Schabegeräusche, sobald der Kopf nur leicht bewegt wird.

Bose-App steuert Sleepbuds II

Wie auch bei klassischen Bluetooth-Hörstöpseln gibt es für die Schlafstöpsel ein Ladeetui, um diese darüber aufladen zu können. Die Sleepbuds II verwenden Bluetooth 5.0 und werden über eine Bose-App gesteuert, die die Zuspielung der Klangdaten übernimmt. In der App für Android und iOS soll es knapp 40 Klangdateien geben, aus denen ausgewählt werden kann. Maximal zehn dieser Klangdateien lassen sich direkt auf den Schlafstöpseln speichern.

Bose liefert die Sleepbuds II mit drei unterschiedlich großen Aufsätzen aus, um diese an jede Ohrform anpassen zu können. Der Hersteller gibt an, dass die Stöpsel so gestaltet sind, dass sie schmerzfrei im Ohr sitzen und auch bei Bewegungen im Schlaf nicht aus dem Ohr fallen.

Golem.de hat die ersten Sleepbuds getestet

Golem.de hatte die Sleepbuds der ersten Generation getestet und kam damals zu einem durchwachsenen Testresultat: Leise Umgebungsgeräusche konnten die Sleepbuds gut übertönen, gegen lautes Schnarchen waren die Stöpsel allerdings machtlos. Zudem fehlte uns eine Möglichkeit, die Klangkulisse erst nach dem Einschlafen zu einem späteren Zeitpunkt zuschalten zu können. Auch fehlte uns eine zeitlich gesteuerte Lautstärkeregelung und die Möglichkeit, die Klangkulisse zu einer bestimmten Zeit in der Nacht automatisch zu wechseln.

Bose will die Sleepbuds II Mitte Oktober 2020 zum Preis von regulär 270 Euro auf den Markt bringen. Auf der Bose-Webseite können die Schlafstöpsel bereits vorbestellt werden. Bose bietet dabei die Möglichkeit, die Sleepbuds II 90 Tage zu testen; bei Nichtgefallen will Bose das Gerät zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Xyen 23. Sep 2020

nehme mal an die Akkus sind Liion Ähnlich, daher wohl eher 50-80%, (bei 20% ists schon...

dantist 23. Sep 2020

Bei Ali gibt es Mono in ears die so klein sind, dass sie nicht im Ohr drücken und man...

John2k 23. Sep 2020

Eigentlich eher Großstadtprobleme. Da helfen selbst die Schaumstoffstecker nicht, falls...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /