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SLED12 muss im Test beweisen, dass Enterprise-Desktops ihre Berechtigung haben.
SLED12 muss im Test beweisen, dass Enterprise-Desktops ihre Berechtigung haben. (Bild: J.M.Garg/CC BY 3.0)

Datensicherheit und Backupwerkzeuge

Für Businessnutzer ist es von elementarer Bedeutung, dass sich ein System in kürzester Zeit wiederherstellen lässt. Gibt eine SSD den Geist auf, muss das erste Ziel schließlich sein, den Besitzer des Geräts schnellstmöglich wieder produktiv arbeiten zu lassen. In SLED 12 bieten sich Anwendern gleich mehrere Ansätze, um effektiv Sicherheitskopien von Systemen zu schaffen.

Bei der Installation fällt zuerst auf, dass SLED 12 ab Werk Btrfs als Dateisystem vorschlägt. SLED 12 verhält sich damit äquivalent zu SLES 12: Suse glaubt von allen Herstellern wohl am ehesten an den großen Btrfs-Erfolg und liefert zudem eine Menge Software rund um das Dateisystem mit. Ein Beispiel ist Snapper: Mit dem Werkzeug lassen sich Snapshots von Dateisystemen anlegen, die ein Rollback zu jedem Zeitpunkt möglich machen.

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Nun ist der Snapshot eines Dateisystems bekanntlich noch kein hinreichend zuverlässiges Backup, der Einsatz von Snapper reicht dafür nicht aus: Denn die mit Snapper angelegten Snapshots lassen sich mit jedem erdenklichen Backupwerkzeug auf ein separates Medium brennen oder ein anderes Speichermedium kopieren. Verpflichtend ist Btrfs trotzdem nicht. Wer beschließt, ein anderes Dateisystem zu bevorzugen, kann das natürlich tun, muss jedoch während der Installation dann auch sein präferiertes Dateisystem angeben.

Büro und Multimedia

Von großer Bedeutung bei Desktopsystemen ist für die Nutzer, ein komfortables, cleveres System vor sich zu haben. Im Web 2.0 bedeutet das vor allem, dass die Unterstützung für verschiedene Multimediadienste vorhanden sein muss. Youtube-Videos lassen sich erwartungsgemäß ohne Probleme abspielen, auch weil HTML5 mittlerweile dort Standard ist und der in SLED mitgelieferte Firefox-Browser damit zurechtkommt. Für weniger fortschrittliche Websites hat SLED auch ein Flash-Plugin.

Bei der Arbeit im Büro ist SLED solide, aber nicht spektakulär: Libreoffice in der schon erwähnten aktuellen Version 4.3 liegt bei und erweitert das System um die Fähigkeit, Briefe zu schreiben und Tabellen anzulegen. In erster Linie erscheint SLED hier als gute, vielleicht etwas konservative Plattform für den Alltag.

 Erst mal viele UpdatesSystemd für alles 

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brutos 19. Mai 2015

hum4n0id3, deine Argumentation ist öde, du bist trotzig und verbockt wie ein kleines...

brutos 19. Mai 2015

Wer einmal in der Lage gewesen war ... ... entspannter Herrscher über 800 Linux-Clients...

Arkarit 25. Feb 2015

Ich auch nicht. Vor allem, wenn die Scheiß Lieblingsfarbe irgendwelcher Entwickler...

LarsDenisKohl 24. Feb 2015

Die Geschichte erinnert mich ein wenig an SCO eine Firma die im sterben liegt versucht...

tibrob 21. Feb 2015

Du meinst Edward Montagu? Ne ... der hat immer zu wenig Mayonnaise draufgemacht ... wobei...



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