Nicht nur Microsoft ist ein Konkurrent

Doch die Konkurrenz ist stark. "Microsoft ist ein gigantisches Unternehmen mit viel Erfahrung. Sie sind der Konkurrent, den wir im Blick haben. Meistens haben neue Nutzer von Slack aber bisher noch keine Messaging-Software in ihrem Unternehmen eingesetzt", erklärt Henderson. Das Problem ist also nicht, künftige Nutzer von einer anderen Software wegzubekommen, sondern den inneren Schweinehund zu bekämpfen. "Unser größter Konkurrent ist die Trägheit bei der Nutzung traditioneller Kommunikationsmöglichkeiten in Unternehmen, meistens eine Mischung aus E-Mails, Whatsapp und SMS und Skype und Google Chat - alles fragmentierte Lösungen", sagt Henderson. "Die größte Hürde, die wir in einem solchen Fall nehmen müssen, ist es, die Nutzer zu überzeugen, dass Slack der bessere Weg der Kommunikation ist."

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Es geht also nicht darum, Nutzer von einer Software wie Teams abzuwerben, sondern sie vom Sinn einer Gesamtlösung wie Slack zu überzeugen. "Google hat über zwei Jahre untersucht, was Arbeitsteams effektiv macht, und dazu eine Studie veröffentlicht. Der einzige konsistente Faktor war, wie gut das Team miteinander kommuniziert", sagt Henderson. "In jedem Unternehmen gibt es ein riesiges ungenutztes Potenzial, die Mitarbeiter besser zusammenarbeiten zu lassen."

Microsofts Markteinstieg bestätigt Notwendigkeit von Kommunikationssoftware

Henderson sieht den Markteintritt von Microsoft mit Teams sogar positiv. "Wenn Microsoft ein ähnliches Produkt wie Slack anbietet, ist das eine gute Marktbestätigung, die den Kunden zeigt: Das ist eine Produktkategorie, die in der Zukunft gebraucht wird." Eine Komplettlösung, wie sie Microsoft mit Teams als Teil seiner Office-Suite anbietet, soll Slack aber nicht sein.

"Eines der Dinge, die wir realisiert haben, ist: Wir werden nie das beste Tracking-Tool, das beste Schreibprogramm oder das beste Marketing-Tool anbieten können. Es gibt Unternehmen, die sich exakt auf diese Anwendungen konzentrieren und dabei das bestmögliche Resultat erzielen", erklärt Henderson. "Wir konzentrieren uns darauf, der beste Knotenpunkt für Kommunikation und Kollaboration zu sein und sicherzustellen, dass wir mit vielen anderen Diensten kompatibel sind." Dazu zählen sowohl Onedrive, Dropbox und Box als auch Google Drive.

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Verglichen mit Microsoft sieht Henderson sein Unternehmen auch in einem anderen Punkt im Vorteil: "Wir stellen ein einziges Produkt her, und unsere Arbeit und unser Geld gehen komplett in die Entwicklung dieses einen Produktes. Microsoft hat Dutzende Produkte in Office 365, auf die die Arbeit aufgeteilt werden muss." Außerdem sieht Henderson einen Trend dahingehend, dass Unternehmen nicht mehr zwingenderweise Software von nur einem Hersteller kaufen. Stattdessen werden Einzellösungen herausgesucht und diese im Unternehmen kombiniert - ein Vorteil für Slack, das nur Kommunikation und Kollaboration im Betrieb ermöglichen will.

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 Slack: Vom gescheiterten MMO zum 7,1-Milliarden-Dollar-UnternehmenSlack will die Suche weiter verbessern 
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mdss 27. Jan 2019

Wir nutzen Slack seit längerem als Kommunikationskanal im Unternehmen und aggregieren...

sttn 24. Jan 2019

34 Millionen angemeldet User? Bei einem großen Kunden von mir, eine...

jose.ramirez 23. Jan 2019

Genau, kritische Unternehmenskommunikation in die "Klaut" irgendeines US Unternehmens...

krakos 22. Jan 2019

Und bezahlt die Firma für Slack, kann sie sogar private Chats downloaden und lesen...

Lemo 21. Jan 2019

Weil es einfach viel zu kompliziert ist extra n Tool selbst zu basteln, wenn es...



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