Abo
  • Services:

Skywall 100: Drohnenabwehr mit dem Netzwerfer

Der Skywall 100 vom britischen Startup Openworks Engineering soll kleine Drohnen vom Himmel holen. Das System sieht wie ein schultergestütztes Boden-Luft-Flugabwehrraketensystem aus, verschießt jedoch ein Netz.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohnenabwehrsystem Skywall 100
Drohnenabwehrsystem Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)

Gesperrte Lufträume, in die Drohnen nicht hineinfliegen dürfen, gibt es in großer Zahl. Dazu gehören Flughäfen, Atomkraftwerke und Gefängnisse. Nicht immer halten sich die Piloten an solche Verbote. Zum Erkennen und Abfangen der Drohnen werden diverse Mittel entwickelt.

Stellenmarkt
  1. vwd GmbH, Schweinfurt
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Eines davon ist das neue Drohnenabwehrsystem Skywall 100 von Openworks Engineering, das an eine Stinger erinnert. Statt einer Rakete wird per Luftdruck ein Projektil verschossen, das bis zu 100 Meter weit fliegt und optional ein Netz ausbreitet, das die Drohne umhüllen soll. Ein Fallschirm entfaltet sich, damit der abstürzende Flugkörper am Boden keinen Schaden anrichtet. Allerdings können selbst kleine Quadcopter höher fliegen als 100 Meter.

  • Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)
  • Visier der Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)
  • Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)
  • Skywall 100 fängt eine Drohne (Bild: OpenWorks Engineering)
  • Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)
Skywall 100 (Bild: OpenWorks Engineering)

Das System wiegt etwa 10 kg und ist 130 cm lang. Zum Vergleich: Ein sogenanntes Man Portable Air Defense System (MANPAD) wie die FIM-92 Stinger wiegt einsatzbereit 15,8 kg und ist 1,52 m lang.

Die Reichweite der Skywall 100 liegt allerdings bei nur 100 Metern, was am Antriebssystem liegt. Es arbeitet mit Pressluft und katapultiert das Projektil aus dem Startrohr heraus. Die 100 Meter werden in etwas mehr als einer Sekunde überbrückt. Eine Visiereinrichtung mit Trackingfunktion zeigt dem Schützen einen Vorhaltepunkt an, um die Drohne zu treffen, wenn sie ihren bisherigen Kurs einhält. Die Entfaltung des Netzes geschieht vollautomatisch. Das Nachladen eines neuen Projektils soll etwa acht Sekunden dauern.

Neben dem Skywall-100-System werden auch eine größere Version mit Stativ sowie eine stationäre Startplattform im Prospekt der Firma (PDF) erwähnt. Zur Preisen gibt es keine Angaben.

Verschiedene Hersteller bieten Anti-Drohnensysteme an

Skywall ist nicht das erste Anti-Drohnensystem in dieser Bauform. Der Dronedefender von Battelle sieht ähnlich aus, doch statt Geschossen oder Raketen wendet das Unternehmen Störfunkmaßnahmen an, um unbemannte Flugobjekte außer Kontrolle zu bringen.

Die Tokioter Polizei hat ein Netz an eine Drohne gehängt und versucht, damit andere Flugkörper zu fangen. In den USA wurde eine Jagddrohne entwickelt. Sie verschießt im Flug ein Netz auf die gegnerische Drohne.

Auch der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Airbus hat ein System entwickelt, das unbemannte Fluggeräte von gesperrten Lufträumen fernhalten soll. Es stört nicht nur die Elektronik der Drohne, sondern kann auch ihren Piloten orten.

Das Unternehmen Droneshield erkennt die kleinen Flugobjekte hingegen nur und warnt vor ihnen, wenn sie im Anflug sind. Dieses System soll bei Filmsets zum Einsatz kommen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 4,99€
  2. (-72%) 16,99€
  3. (-58%) 12,49€
  4. 72,99€

M.P. 08. Mär 2016

http://gizmodo.com/5454295/this-emp-cannon-stops-cars-almost-instantly Wobei das Problem...

Nogul 07. Mär 2016

Kleinvieh macht zwar auch Mist aber selbst bei 1000 Abschüssen pro Jahr bliebe der...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2016

Schöne Idee :) Die moderne Form des Büchsenwerfens.

ichbinsmalwieder 07. Mär 2016

Das ist nur eine Frage der Motorisierung...

Nigthmare_Child 07. Mär 2016

Die Schrotflinte ^^


Folgen Sie uns
       


Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018)

Wir haben uns auf dem Genfer Autosalon 2018 den C_Two von Rimac angesehen.

Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
Far Cry 5 im Test
Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.
Von Peter Steinlechner

  1. Far Cry 5 Offenbar Denuvo 5 und zwei weitere Schutzsysteme geknackt
  2. Ubisoft Far Cry 5 schafft Serienrekord und Spieler werfen Schaufeln
  3. Ubisoft Far Cry 5 erlaubt Kartenbau mit Fremdinhalten

    •  /