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Skype: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Skype ist verfügbar

Seit Januar konnte die Verschlüsselung auf Basis des Signal-Protokolls in Skype getestet werden, jetzt ist sie allgemein verfügbar. Private Konversationen sind nur zwischen zwei Personen möglich und müssen bestätigt werden. Auch andere Einschränkungen gibt es, damit eine Unterhaltung sicher bleibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Skype unterstützt verschlüsselte Kommunikation.
Skype unterstützt verschlüsselte Kommunikation. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Verschlüsselte Nachrichten können in Zukunft mit der Liveversion von Microsofts Messenger Skype versendet werden. Solche Unterhaltungen behandelt das Programm aber nach wie vor als eigenständiges Chat-Fenster mit dem Gesprächspartner. Als Verschlüsselungsprotokoll dient das generell anerkannte Signal-Protokoll, welches beim gleichnamigen Messenger zum Einsatz kommt. Das war bereits in der Vorabversion der neuen Funktion bekannt. Diese wurde im Januar 2018 vorgestellt. Verschlüsselt werden sämtliche Text-Strings, gesendete Audio-, Video- und Bilddateien und Anrufe.

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In einer Anleitung erklärt Microsoft für mobile Geräte und die Desktop-Version des Messengers, wie Nutzer eine verschlüsselte Verbindung mit dem Chat-Partner aufbauen können. Diese Funktion nennen die Entwickler private Unterhaltung. Im Text wird klar, dass auch das Gegenüber einer verschlüsselten Unterhaltung erst zustimmen muss. Dieses Konzept ist Teil des Drei-Wege-Handshakes, bei dem die jeweilige Geräte-ID, der signierte und ständig rotierende Vorschlüssel und das dem jeweiligen Gerät zugehörige Identitätsschlüsselpaar ausgetauscht werden. Das heißt auch, dass so abgesicherte Chats momentan nur mit zwei Nutzern möglich sind. Diese können das Verschlüsselungsverfahren auch für VoIP-Anrufe verwenden.

Einschränkungen für Datenschutz

Vermutlich ist die Entscheidung, private Unterhaltungen separat von unverschlüsselter Kommunikation zu halten, deren Einschränkungen geschuldet, angefangen damit, dass verschlüsselte Chats an ein Gerät gebunden sind. Beim Wechsel vom Desktop-PC zum Smartphone muss beispielsweise die Konversation erneut gestartet werden. Außerdem ist die Vorschau für Chatlisten und Benachrichtigung bei privaten Unterhaltungen aus Datenschutzgründen deaktiviert. Ebenfalls abgeschaltet: das Weiterleiten von Dateien und Bearbeiten von Nachrichten aus Sicherheits- und Konsistenzgründen. Es können eigene Dateien, Emoticons und Audionachrichten versendet werden.

Private Konversationen sind in den aktuellen Versionen von Skype für Windows aus dem Microsoft Store, MacOS, Linux, iOS und Android (ab Version 6.0) verfügbar.

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User_x 22. Aug 2018

und onecloud ist auch präsent im Speicherdialog hinterlegt - wohl in der Hoffnung sich zu...

sambache 22. Aug 2018

Ich glaub, da mach ich doch lieber einen großen Bogen drum rum ;-)

asmix 22. Aug 2018

Dachte ich auch einen Moment. Dann dachte ich aber darüber nach, weshalb man die Sache...

Xennor 22. Aug 2018

Wertvoller Beitrag. Danke dafür.


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