Abo
  • Services:

Skylake-X: Intels neue CPUs sollen im Frühling 2017 erscheinen

Schnellere Prozessoren für High-End-Desktops und kleine Workstations: Intels Skylake-X genannte Modelle sind für den neuen Sockel 2066 gedacht, nutzen vier DDR4-Speicherkanäle und sollen im zweiten Quartal nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Rendering einer Core-i7-Verpackung
Rendering einer Core-i7-Verpackung (Bild: Intel)

Benchlife hat mehrere Präsentationsfolien veröffentlicht, die eine Roadmap und Details zu Skylake-X zeigen. Das ist Intels Codename für neue Prozessoren, welche die Nachfolger der aktuellen Broadwell-E wie den Core i7-6950X darstellen. Das X-Suffix zeigt an, dass es sich um Modelle mit offenem Multiplikator handelt. Darunter fallen neben den X-Varianten auch die K-Chips. Das erklärt, warum der Zeitplan für das zweite Quartal 2017 neben Skylake-X noch Kaby Lake-X zeigt, den Nachfolger des Core i7-6700K.

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. BAYER AG, Leverkusen, Berlin

Für Skylake-X plant Intel Modelle mit zehn, acht und sechs Kernen. Statt des Sockel 2011-3 wird die neue Fassung LGA-2066 verwendet, die vier DDR4-Speicherkanäle unterstützt und den Plattformnamen Basin Falls trägt. Die großen Serverprozessoren namens Skylake-EX und die gesockelten Varianten von Xeon Phi Knights Landing hingegen benötigen die riesige Fassung LGA-3647 mit sechs Speicherkanälen, die Plattform heißt Purley. Die aktuellen Broadwell-EX alias Xeon E7 v4 passen noch in den Sockel 2011-3.

  • Basin Falls mit Skylake-W (Bild: Benchlife)
  • Roadmap mit Skylake-X (Bild: Benchlife)
Roadmap mit Skylake-X (Bild: Benchlife)

Was im Desktop als Skylake-X bezeichnet wird, heißt für 1-Sockel-Workstations wenig überraschend Skylake-W und dürfte kommendes Jahr als Xeon E5-1600 v5 im Handel landen. Neben besagten vier DDR4-2667-Kanälen und einer thermischen Verlustleistung von 140 Watt für die Prozessoren gibt es einen neuen Platform Controller Hub (früher ein Chipsatz, heute ein Chip).

Der neue PCH heißt verwirrenderweise Kaby Lake und liefert deutlich mehr als der C612 beziehungsweise X99 (Wellsburg): Er verfügt über 20 PCIe-3.0-Lanes, zehn USB-3.0- und acht Sata-6-GBit/s-Ports. Die neuen Skylake-W/X weisen bis zu 48 statt bis zu 40 PCIe-3.0-Lanes auf, was für mehrere Grafikkarten und PCIe-SSDs wie Intels Optane-Modelle mit 3D Xpoint von Relevanz ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Rulf 10. Jun 2016

was keiner glauben mag: intel verkauft weltweit mehr gpu als nvidia und amd zusammen...

matok 09. Jun 2016

Als ob es mit dem Wechsel der Hardware getan ist. Der Aufwand ist die Software und die...

matok 08. Jun 2016

Polaris wird aber gar nicht HighEnd, sondern Vega. Und mit den absichtlich schlecht...


Folgen Sie uns
       


Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt

Ulrich Köhler vom DLR erläutert die Funktionsweise des Mars-Maulwurfes.

Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /