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Skylake-SP: Intels Xeon kosten bis zu 13.000 US-Dollar

Ungeachtet der erstarkten Konkurrenz durch AMDs Epyc bepreist Intel die neuen Xeon-CPUs mit Skylake-SP-Technik sehr hoch. Für's gleiche Geld gibt es kaum mehr Leistung als noch 2016 - allerdings haben die Listenpreise nur wenig Aussagekraft.

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Wafer mit 28C-Xeon-SP-Dies
Wafer mit 28C-Xeon-SP-Dies (Bild: Intel)

Zumindest der europäischen Presse hatte Intel vorab die Listenpreise der neuen Xeon Scalable Processors alias Skylake-SP nicht mitgeteilt. Mittlerweile sind diese aber in der Ark einzusehen. Bereits vor der Veröffentlichung war aus Herstellerkreisen zu hören, dass die Prozessoren alles andere günstig werden, was sich nun weitestgehend bestätigt. Das Topmodell, der Xeon Platinum 8180M mit 28 Kernen und 1,5-TByte-Option, kostet rund 13.000 US-Dollar und die reguläre Variante immerhin noch 10.000 US-Dollar. Der indirekte Vorgänger, der Xeon E7-8894 v4 mit 24 Kernen, ist für 8.900 US-Dollar gelistet.

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Die schnellsten CPUs sind aufgrund der Core-Anzahl jedoch nur in bestimmten Segmenten gefragt, da die Software-Kosten hier exponentiell steigen. Daher greifen viele Unternehmen zu kleineren Prozessoren und maximal zwei Sockeln. Für 2.900 US-Dollar gab es bisher beispielsweise den Xeon E5-2697A v4 mit 16 Kernen und 2,6 GHz Basistakt. Der preisliche Nachfolger ist der Xeon Gold 6142 mit ebenfalls 16 Kernen und weiterhin 2,6 GHz Basistakt. Immerhin steigt die Rechenleistung etwas bei leicht geringerem Energiebedarf.

Mehr Kerne pro Dollar bei AMD

Interessant ist der Vergleich mit AMDs Epyc: Ein Epyc 7601 mit 32 Kernen bei 2,2 GHz und 180 Watt kostet 4.200 US-Dollar. Damit schiebt er sich zwischen den Xeon Platinum 8160 (24C @ 2,1 GHz @ 150W) für 4.700 US-Dollar und den Xeon Gold 6152 (22C @ 2,1 GHz @ 140W) für 3.700 US-Dollar. Der Epyc 7501 (32C @ 2,0 GHz @ 170W) für 3.400 US-Dollar konkurriert mit dem gleich teuren Xeon Gold 6150 (18C @ 2,7 GHz @ 165W) und der Epyc 7401 (24C @ 2,0 GHz @ 170W) für 1.900 US-Dollar mit dem Xeon Gold 6130 (16C @ 2,1 GHz @ 125W).

AMD bietet also mehr Kerne, Speicherbandbreite sowie PCIe-Gen3-Lanes und Intel die geringere TDP bei höherem Turbo. Allerdings gilt bei beiden Herstellern zu berücksichtigen, dass die Listenpreise für die meisten Partner kaum Aussagekraft haben. Die zahlen üblicherweise viel weniger, dennoch dürften gerade die teuren Xeon Platinum keine Jubelrufe auslösen.

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Gromran 14. Jul 2017

Du Depp kannst ja nicht mal das Zahlensystem...

dabbes 13. Jul 2017

Einzelne Aufgaben, die sich nicht parallelisieren lassen, benötigen halt kurzfristig mehr...


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