Skybox Imaging: Google bietet 1 Milliarde Dollar für HD-Satellitenbetreiber

Google will offenbar den HD-Satellitenbetreiber Skybox Imaging(öffnet im neuen Fenster) für rund eine Milliarde US-Dollar übernehmen. Das berichtet das Onlinemagazin Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Kreise. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) sind die Verhandlungen in einem frühen Stadium und könnten auch noch abgebrochen werden.
Beide Unternehmen haben einen Kommentar zu den Berichten abgelehnt.
Das 2009 gegründete Skybox Imaging hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Beschäftigte. Zu den Investoren zählen Khosla Ventures, Bessemer Venture Partners, Canaan Partners und Norwest Ventures Partners. Bislang erhielt das Startup mehr als 85 Millionen US-Dollar.
Im Dezember 2013 hatte das Unternehmen erklärt, seine ersten hochauflösenden HD-Videos der Erde mit einem kommerziellen Satelliten aufgenommen zu haben. Diese Videos kamen von Skysat-1, dem ersten aus der geplanten Gruppe von 24 Satelliten von Skybox. Vorgestellt wurden hochauflösende Aufnahmen von Tokio, Bangkok, Baltimore, Las Vegas und Aleppo (Syrien).
Skysat-1 filmt Videoclips mit bis zu 90 Sekunden und 30 Vollbildern pro Sekunde. Die Auflösung soll hoch genug sein, um Objekte wie Schiffscontainer zu zeigen. SkySat-1 kann den Angaben zufolge auch Nahinfrarotaufnahmen erstellen. Skybox-Chef Tom Ingersoll sagte, der Satellit basiere auf eigens entwickelten Technologien wie den integrierten Bildgebungssystemen.
Google hatte in Europa die Übernahme eines Unternehmens für 5 Milliarden US-Dollar geplant, die dann aber doch nicht zustande kam. Das geht aus einer Pflichtmitteilung Googles an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) vom Dezember 2013 hervor, die am 20. Mai 2014 erstmals veröffentlicht wurde.
Google hatte in Europa die Übernahme eines Unternehmens für 5 Milliarden US-Dollar geplant , die dann aber doch nicht zustande kam. Das ging aus einer Pflichtmitteilung Googles an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) vom Dezember 2013 hervor, die am 20. Mai 2014 erstmals veröffentlicht wurde.



