Skills: IBM Deutschland plant fast 1.000 Kündigungen

IBM Deutschland braucht andere Skills und will 1.000 Beschäftigte entlassen. Es geht nicht um einen Stellenabbau, sondern um betriebsbedingte Kündigungen.

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Der  IBM-Konzern
Der IBM-Konzern (Bild: IBM)

IBM Deutschland will fast 1.000 Kündigungen aussprechen. Das berichtet die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am 19. Januar 2021 unter Berufung auf offizielle Informationen der Geschäftsführung. Begründet werde dies mit dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und einer Neuausrichtung der Organisation und der Skills.

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Weltweit hat der Konzern über 350.000 Beschäftigte. IBM wird in zwei separate Unternehmen aufgeteilt. Der bisherige Kern wird sich weiterhin auf Software und das Wachstum im Cloud-Bereich konzentrieren. Das neue Unternehmen wird Managed Infrastructure Services anbieten, zu dem auch der technische Support für Rechenzentren und Bare-Metal-Hosting gehören.

Um Kündigungen umzusetzen, sollen mit den zuständigen Gremien fast aller zum deutschen IBM-Konzern gehörenden Gesellschaften Verhandlungen zu Sozialplänen aufgenommen werden. "Es steht zu befürchten, dass Tarifverträge und gesetzliche Regelungen ignoriert werden und auch Mitglieder von Betriebsratsgremien und Schwerbehindertenvertretungen eine Kündigung erhalten sollen", erklärte Verdi.

IBM: Beschäftigte fordern Qualifizierung statt Rauswurf

Man fordere IBM auf, die eigenen Beschäftigten einzubeziehen und ihre Skills durch Qualifizierungen und weitere Maßnahmen auf dem aktuellsten Stand zu halten. IBM erwirtschafte auch in der Krise Gewinne, erhöhe die Dividende und müsse keinesfalls Personal abbauen.

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Ende Oktober 2020 war berichtet worden, dass IBM Deutschland im vierten Quartal 2020 mehr als 2.300 Stellen abbauen wolle. Wie Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, dürften weltweit im Konzern 30.000 bis 40.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Davon um die 10.000 allein in Europa.

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