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Sketch: Entwickler verlassen Mac App Store

Der Mac App Store ist um einen weiteren Entwickler ärmer. Das Designwerkzeug Sketch gibt es nur noch über die Website des Herstellers Bohemian Coding, der Einschränkungen bei der Vermarktung und Probleme im Shop zum Anlass nahm, sich zurückzuziehen.
/ Andreas Donath
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Der Mac App Store verliert Entwickler (Bild: Apple)
Der Mac App Store verliert Entwickler Bild: Apple

Das Grafiktool Sketch ist nicht mehr über den Mac App Store erhältlich, weil der Hersteller Bohemian Coding wieder auf Direktvermarktung setzt. Apples Shop habe zu viele Einschränkungen gehabt und Probleme gemacht, schreibt das Unternehmen in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster).

Bis eine neue Version der Anwendung von Apple geprüft und zur Veröffentlichung im Mac App Store freigegeben werde, vergehe mindestens eine Woche, berichten die Entwickler. So könnten Hotfixes nicht schnell genug an Nutzer verteilt werden. Außerdem sei die Sandbox(öffnet im neuen Fenster), die Apple für alle Anwendungen im App Store zur Pflicht macht, manchmal hinderlich, um gewünschte Funktionen in Sketch einzubinden. Kritisiert wird auch die fehlende Möglichkeit, für Updates noch einmal Geld von den Anwendern verlangen zu können.

Die Entwickler von Sketch bieten allen Käufern eine Umstiegsmöglichkeit auf die Downloadversion ihrer Anwendung an, damit sie weiterhin mit Updates versorgt werden können.

Sketch ist nicht die erste prominente Software, die aus dem App Store herausgenommen wurde. Panic hatte seine, sogar von Apple ausgezeichnete App Coda(öffnet im neuen Fenster) aus dem Downloadshop entfernt. Die Begründung ist praktisch identisch mit der der Sketch-Entwickler.

Nicht nur der Mac App Store, auch der iTunes App Store für iOS wird mittlerweile stark kritisiert, weil es zu lange dauere, bis Apps freigegeben würden, es kein Geld für Updates gebe, und die Entwickler keine Möglichkeit hätten, mit den Kunden zu kommunizieren oder Missverständnisse auszuräumen. Sie erhalten nicht einmal die Namen der Käufer. Auch kostenlose Testversionen könnten nicht angeboten werden. Das bremse Investitionen für hochwertige und teurere Apps, beispielsweise für das neue iPad Pro.


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