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GDDR6-Speicherchips
GDDR6-Speicherchips (Bild: SK Hynix)

SK Hynix: Erste Grafikkarte mit GDDR6-Videospeicher erscheint 2018

GDDR6-Speicherchips
GDDR6-Speicherchips (Bild: SK Hynix)

SK Hynix hat die Verfügbarkeit von GDDR6 für Anfang kommenden Jahres angekündigt, eingesetzt wird er offenbar auf einer Nvidia-Grafikkarte. Die Datenrate der Chips soll 16 GBit pro Sekunde betragen, ein Drittel mehr als bei GDDR5X-Speicher.

Auf GDDR5(X) folgt GDDR6: Der Speicherhersteller SK Hynix hat die ersten Speicherchips für Grafikkarten angekündigt, die mit höherer Datenrate die Leistung steigern sollen. Während aktuelle GDDR5X-Bausteine von Micron bis zu 12 GBit pro Sekunde erreichen, spricht SK Hynix beim eigenen GDDR6 von 16 GBit pro Sekunde. Die Spannung fällt offenbar ähnlich aus.

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SK Hynix zufolge soll GDDR6 schon Anfang 2018 verfügbar sein und auf High-End-Grafikkarten eingesetzt werden. Konkret spricht der Hersteller von einem Modell mit einem 384 Bit breiten Speicherinterface, was stark auf eine Karte von Nvidia hinweist. Deren schnellste Pixelbeschleuniger der vergangenen Jahre nutzten durchweg ein 384-Bit-Interface, etwa die Geforce GTX 1080 Ti und die Titan XP. Wahrscheinlich basiert das neue auf der Volta-Architektur, die Nvidia auf der Hausmesse GTC im Mai 2017 vorstellen dürfte.

GDDR6 konkurriert mit HBM2

Die Speicherchips weisen eine Kapazität von 8 GBit auf, also 1 GByte pro Die. Gefertigt werden sie SK Hynix zufolge in einem 2Z-nm-Verfahren. Damit könnten 23 bis 20 nm gemeint sein, da 2X und 2Y näher an 30 nm liegen als 2Z - in die Karten lassen sich hier die Hersteller aber selten schauen. Neben SK Hynix werden auch Micron und Samsung künftig GDDR6-Videospeicher produzieren, beide haben ebenfalls das Jahr 2018 als Termin genannt.

Neben GDDDR6 für Grafikkarten gibt es noch HBM2 (High Bandwidth 2), auf das AMD mit seinen Radeon RX Vega setzt. Die Speicherstapel ermöglichen ein sehr viel breiteres Interface und kompaktere Platinen und weisen eine hohe Effizienz auf. Sie sind aber recht teuer in der Herstellung, da sie auf einem Interposer montiert werden müssen, was viele Schritte benötigt.

Im Falle der RX Vega plant AMD zwei Stacks mit 8 GByte und je 1.024 Bit mit 2 GHz - das ergibt 16 GByte Videospeicher mit einer Transferrate von 512 GByte pro Sekunde. Die oben genannte Volta-Karte würde bei 16 GBit/s und 384 Bit auf 768 GByte pro Sekunde bei 12 GByte Kapazität kommen.


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gaciju 25. Apr 2017

:D :D Deine Mathe ist zumindest herrlich amuesant, vielen Dank dafuer! 1024 = 1000 4...

liberavia 24. Apr 2017

Schön, dass cutting edge Technologien so Zeitnah adaptiert werden, aber Firmen wie nvidia...



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