Sixt Plus: Autoabo erlaubt Wechsel der Fahrzeugklasse ohne Zusatzkosten

Beim Auto-Abo von Sixt gibt es eine Einschränkung weniger als bisher bekannt gewesen ist. Damit wird es für Familien interessant.

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Sixt Plus heißt das Auto-Abo von Sixt.
Sixt Plus heißt das Auto-Abo von Sixt. (Bild: Sixt)

Das Autoabo Sixt Plus ermöglicht jederzeit und unbegrenzt den Wechsel der Wagenklasse. Das hat Golem.de von Sixt erfahren.

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Auf der Produktseite von Sixt Plus gibt es dazu weiterhin keinen Hinweis. Auch in der Pressemitteilung zum Start von Sixt Plus wird diese Möglichkeit nicht erwähnt. Golem.de hatte das zum Start von Sixt Plus bemängelt

Mit der Möglichkeit, die Wagenklasse zu wechseln, ist das Abo vor allem für Familien interessant. Diese können für den Alltag ein kleines Auto mieten, mit dem sich etwa in der Großstadt kleine Parklücken nutzen lassen. Wenn eine Urlaubsreise ansteht und Platz für Gepäck benötigt wird, kann für einen Monat eine größere Wagenklasse gebucht werden. "Beim Wechsel einer Fahrzeugklasse fallen keine weiteren Gebühren an", teilte Sixt Golem.de mit.

"Für den Fahrzeugwechsel gelten die gleichen Fristen wie bei der Kündigung des Auto-Abos. Derzeit gibt es keine Begrenzung, wie oft ein Wechsel einer Fahrzeugklasse durchgeführt werden kann", erklärte Sixt. Dabei ändern sich nur die monatlichen Kosten für die Wagenklasse. Wenn eine höhere Klasse gebucht wird, wird es teurer. Die Änderung der Klasse werde von der zuständige Sixt-Station durchgeführt: "Die betreuende Station nimmt diesen Wechsel während der Laufzeit vor und kann dies tun, ohne dass eine zusätzliche Startgebühr anfällt."

Auslandsnutzung bei Sixt Plus kostet 10 Euro monatlich

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Das im Sixt-Plus-Abo enthaltene Fahrzeug darf ohne Aufpreis nur in Deutschland gefahren werden. Wer im Urlaub das Land verlassen will, muss dafür monatlich 9,99 Euro zusätzlich bezahlen, wie Golem.de auf Nachfrage bei Sixt erfuhr. Auf der Sixt-Plus-Webseite wird derzeit zwar auf die Auslandskosten hingewiesen, deren Höhe wird aber nicht genannt. Wer in Europa mit dem Auto verreist, muss den Auslandszuschlag nicht für jedes Land einzeln bezahlen. "Die Auslandsoption gilt jeweils für alle Länder", hieß es.

Golem.de erfuhr von Sixt auch die Zusatzkosten für einen Zweitfahrer: "Ein Zusatzfahrer kostet 19,99 Euro im Monat." Im FAQ-Bereich von Sixt Plus wird zwar erwähnt, dass ein Zusatzfahrer kostenpflichtig sei, die Höhe der Gebühren werden dort aber nicht genannt.

Günstigstes Auto kostet bei Sixt Plus 350 Euro im Monat

Sixt Plus wurde vor einer Woche gestartet. Wie bei der Autovermietung kann aus verschiedenen Wagenklassen gewählt werden. Es ist nicht möglich, ein bestimmtes Auto zu buchen. Die Autos sollen maximal ein Jahr alt sein, zum Abo gehört mindestens einmal pro Jahr ein neues Fahrzeug. Abhängig von der Wagenklasse ergeben sich unterschiedlich hohe monatliche Gebühren. Das günstigste Modell kostet 350 Euro und wird als Wagenklasse VW Polo bezeichnet. Das teuerste Modell ist die Wagenklasse Mercedes S-Klasse mit monatlichen Kosten von 1.350 Euro.

Im Abo sind Wartungskosten, Kfz-Steuer, Rundfunkbeitrag sowie Haftpflicht-, Vollkasko- und Diebstahlschutzversicherung enthalten. Letztere hat einen Selbstbehalt in Höhe von 2.000 Euro. Gegen Aufpreis kann die Summe verringert werden. Auch die Kosten für Hauptuntersuchung, Zulassung sowie Abmeldung und eine wintertaugliche Bereifung sind im Preis enthalten. Wie bei der Autovermietung kommen noch die Tankkosten dazu.

Neben den monatlichen Abogebühren wird bei Neuabschluss eine einmalige Startgebühr von 200 Euro fällig. Für die Nutzung von Sixt Plus ist eine Kredit- oder Debitkarte erforderlich. Prepaid-Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Im Vergleich zu Mietwagen gibt es wenig Freikilometer

In der Miete sind monatlich 500 Freikilometer enthalten. Zum Vergleich: Wer bei Sixt einen normalen Mietwagen für einen Monat bucht, erhält 3.600 Freikilometer. Jeder weitere gefahrene Kilometer wird für das Autoabo mit 20 Cent berechnet. Wer deutlich mehr als 500 km monatlich fährt, sollte überlegen, gleich die Kilometerpauschale aufzustocken. Abhängig vom gewählten Fahrzeugtyp fallen dafür unterschiedlich hohe Gebühren an.

Bei Kleinwagen werden für 1.000 km pro Monat 35 Euro verlangt, 2.000 km sind 53 Euro teurer. Bei größeren Modellen können 2.000 Freikilometer 100 Euro monatlichen Aufpreis bedeuten. Mehr als 2.000 Freikilometer pro Monat werden im Abo nicht angeboten. Wer mit dem Auto weiter weg in den Urlaub fahren will, muss mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Für 1.000 weitere Kilometer fallen 200 Euro zusätzlich an. Die gefahrenen Kilometer müssen an Sixt jeden Monat übermittelt werden. Wird das vergessen, sind im ersten Monat Strafgebühren in Höhe von 9,99 Euro fällig, danach steigen diese auf 19,99 Euro.

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plutoniumsulfat 26. Jun 2020

Das ist mit ein Problem, dass so viele hierzulande noch ein eigenes Auto haben. Einige...

plutoniumsulfat 26. Jun 2020

Sorry, aber die üblen Probleme hast du bei dem Angebot hier auch. Da wirst du von Sixt...

NeoXolver 25. Jun 2020

Also hier bei uns Funktioniert dass tadellos. Und wir wohnen auch auf dem Land... Hab es...



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