Die Pannenhilfe ist eingepreist
Bisher waren alle unsere Vehikel in neuwertigem Zustand, die Fahrleistung lag nie höher als 15.000 km. Und sie waren bei Anlieferung innen wie außen vollständig gereinigt – jedenfalls bis zu dem Augenblick, in dem Charly ins Spiel kam.
Wichtig: In Schadensfällen können wir uns an Sixt wenden. Das war bislang nur einmal nötig – natürlich auf dem Weg zu einem Hundetraining. Ein großer Nagel hatte sich in einen Reifen gebohrt, wir hatten also einen Platten.
Also riefen wir die Hotline an und tatsächlich: Nach einer halben Stunde kam ein Abschleppwagen angerollt, transportierte das Fahrzeug zur Werkstatt und setzte uns mitsamt Charly in der Nähe unserer Wohnung ab. Drei oder vier Stunden später wurde dann ein anderes Fahrzeug vorbeigebracht. Besser kann so etwas kaum laufen. Extrakosten wurden uns für diesen Service nicht berechnet, das ist alles inklusive.
Was die Freikilometer betrifft: Das ist der Punkt, der uns im Kostengefüge am meisten stört. Wir könnten per App mehr Freikilometer buchen, was in wenigen Augenblick erledigt ist. Für insgesamt 1.000 Kilometer sind 50 Euro fällig, ungenutzte Kilometer können wir in den Folgemonaten verwenden.
Dennoch, bei längeren Fahrten gehen die Extrakosten ganz schön ins Geld. Wir erleben es aber in der Praxis auch als kleinen Vorteil, dass wir einen gewissen finanziellen Anreiz haben, das Auto stehenzulassen und mit S-Bahn oder Fahrrad zu fahren.
Fazit nach fast drei Jahren Sixt-Abo
Die Abwicklung des Auto-Abos per Smartphone, Telefon und bei den persönlichen Übergaben mit den Angestellten von Sixt hat immer problemlos geklappt. Bei Problemen wie der Verfügbarkeit von bestimmten Ausstattungen (Automatik) wurde uns freundlich geholfen. Wenn mal etwas nicht ging, haben wir aber auch nicht auf stur geschaltet und waren flexibel – wir hatten nie Grund, uns zu ärgern.
Die Fahrzeuge waren in einem tadellosen Zustand, allerdings fanden wir nicht alle Modelle richtig gut. Das ist einer der Nachteile von so einem Abo: Wenn ein Auto einfach nicht passt, etwa wegen ungünstiger Ausmaße oder individuell schlechter Sicht, muss man es oft dennoch längere Zeit fahren. Bei der Probefahrt vor einem Kauf wäre uns das sicherlich aufgefallen und wir hätten weitergesucht.
Der andere Punkt sind die Kosten. Ein Abo ist schon ganz schön teuer – oder? Wir haben mal grob die Kosten überschlagen, die ein gekauftes Fahrzeug mit Wertverlust, Versicherungen und Reparaturen mit sich bringt. Es dürfte günstiger sein, aber ganz sicher sind wir da nicht.
Falls etwa mal etwas Größeres kaputtgeht oder wir einen Unfall mit Folgekosten haben, kann die Sache sehr schnell ganz anders aussehen. Wir sind jedenfalls unterm Strich zufrieden mit dem Abo – und mit unserer Entscheidung für Hund Charly, der inzwischen meist ein ganz Lieber ist.
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Wir haben in der Firma mal ausprobiert, ob Sixt Leasing ggf. eine Alternative zu den...
Sixt ist doch nicht doof. Da sind doch nicht unlimited km dabei.
Für Mercedes ja, da höre ich auf Reddit viel von Problemen, bei BMW eher weniger. Da...
Also Denkfehler. Hatte mich auch schon gewundert. Keine Ahung, wie ich ursprünglich auf...