Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Six Flags Qiddiya City: Saudi-Arabien eröffnet Achterbahn mit 250 km/h

Six Flags Qiddiya City ist ein neuer Freizeitpark in der Nähe von Riad mit drei Rekord-Achterbahnen , von denen eine 250 km/h fährt.
/ Andreas Donath
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Freizeitpark Six Flags Qiddiya City (Bild: Six Flags Qiddiya City)
Freizeitpark Six Flags Qiddiya City Bild: Six Flags Qiddiya City

In der arabischen Wüste nahe Riad ist der Freizeitpark Six Flags Qiddiya City(öffnet im neuen Fenster) mit mehreren Achterbahnen eröffnet worden. Der Park liegt innerhalb des größeren Qiddiya-Projekts(öffnet im neuen Fenster) , mit dem Saudi-Arabien eine Tourismusattraktion schaffen will. Das Gelände ist 32 Hektar groß und wurde in etwa vier Jahren bebaut.

Unter den 28 Fahrgeschäften der Anlage sind nach Angaben der Betreiber drei, die Weltrekorde halten. Die Achterbahn Falcon's Flight(öffnet im neuen Fenster) erreicht angeblich Geschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde, was sie zur derzeit schnellsten Anlage der Welt machen würde. Außerdem soll die Bahn Höhen und Streckenrekorde knacken: Die Länge liegt bei 4.325 Metern, die maximale Höhe bei 195 Metern.

Das Fahrgeschäft Iron Rattler wird als höchstes Tilt-Coaster(öffnet im neuen Fenster) beschrieben – ein Achterbahntyp, bei dem Streckenabschnitte kippen, um steile Abfahrten zu erzeugen. Eine dritte Bahn, Spitfire, hat laut Betreibern den höchsten Inversions-Punkt(öffnet im neuen Fenster) aller Achterbahnen weltweit.

Ticketpreise ab 85 US-Dollar

Die Eintrittspreise für den Freizeitpark liegen bei 85 US-Dollar für Erwachsene. Der Park umfasst neben seinen Fahrattraktionen Restaurants und Läden.

Andere Bauprojekte in Saudi-Arabien waren in jüngster Zeit weniger erfolgreich. So wurde der Bau des geplanten Mukaab-Wolkenkratzers in Riad vorerst gestoppt. Der 400 Meter hohe Würfel mit einer zylindrischen Struktur im Inneren wird nicht gebaut. Der Staatsfonds des Königreichs musste seine Pläne anpassen, um Kosten zu senken und die Ausgabenprioritäten neu zu ordnen. Grund sind die niedrigen Ölpreise.

Das Megaprojekt The Line, eine 170 Kilometer lange Stadt , die laut der ursprünglichen Planung Platz für bis zu 1,5 Millionen Menschen bieten sollte, wurde ebenfalls deutlich reduziert, so dass davon nicht viel mehr als ein großes Rechenzentrum übrig bleibt.


Relevante Themen