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Situation Monitors vs. Osint:
Desinformation statt Intelligence

"Situation Monitors" über den Iran schaffen Verwirrung, nicht Aufklärung – zumindest solange man nicht zwischen Open Source Information und Open Source Intelligence unterscheidet.
/ Tim Reinboth
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Desinformation kann nicht nur auf Kanälen wie dem iranischen Staatsfernsehen lauern. (Bild: AFP via Getty Images)
Desinformation kann nicht nur auf Kanälen wie dem iranischen Staatsfernsehen lauern. Bild: AFP via Getty Images

Die besten Fachleute für Open Source Intelligence (Osint) verkörpern die ursprüngliche Idee des Internets: freier Zugang zu Information für alle. Sie gelten als Korrektiv gegen die Macht und Machenschaften der Wenigen. Damit bilden sie einen Grundstein der modernen investigativen Recherche.

Die zahlreichen sogenannten Situation Monitors zum Irankrieg sind da etwas anderes(öffnet im neuen Fenster) . Die gedrängten Browserfenster sind bestenfalls Osinf: unverdaute Open-Source-Informationen. Hier hat ein Meme(öffnet im neuen Fenster) ein ganzes fragwürdiges Ökosystem sprießen lassen – eine teils auf Hochglanz polierte Mischung ehrlicher Aufklärung, eigener Krypto-Coins und KI-unterstützter Totalverwirrung.

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