Abo
  • Services:
Anzeige
Apples Sprachassistent Siri
Apples Sprachassistent Siri (Bild: Andreas Donath)

Siri und OK Google: Sprachassistenten sind Nutzern zu peinlich

Apples Sprachassistent Siri
Apples Sprachassistent Siri (Bild: Andreas Donath)

In der Öffentlichkeit verwenden nur sehr wenige Smartphone-Nutzer die Sprachassistenten ihrer Geräte. Doch zu Hause und im Auto sieht es anders aus, so eine Studie von Creative Strategies aus den USA. Bald werden uns noch viel mehr solcher Assistenten umgeben.

Sind den Anwendern die Sprachassistenten Siri und OK Google zu peinlich? Nach einer Verbraucherstudie des Marktforschungsunternehmens Creative Strategies wird die Technik in der Öffentlichkeit kaum genutzt, obwohl die Nutzer in den USA ansonsten sehr gerne und auch laut in ihr Mobiltelefon sprechen - aber eben nur zum Telefonieren, wie eine Studienautorin anmerkte.

Anzeige

Einem geringen Prozentsatz sind die Sprachassistenten unbekannt: Zwei Prozent der iPhone-Besitzer haben Siri überhaupt noch nicht ausprobiert. Bei OK Google sind es vier Prozent. 39 Prozent derjenigen, die Sprachassistenten verwenden, nutzen diese zu Hause, 51 Prozent im Auto und nur 1,3 Prozent während ihrer Arbeit beziehungsweise sechs Prozent in der Öffentlichkeit.

Auto und die eigenen vier Wände sind das Refugium für Sprachassistenten

Die iPhone-Fraktion liegt bei der Anwendung im Auto übrigens deutlich vorn: 62 Prozent der aktiven Nutzer setzen es dort ein, während es bei Android nur 37 Prozent sind.

Künftig könnte die Verbreitung von Sprachassistenten noch deutlich ausgeweitet werden. Amazon hat in den USA mit Alexa bereits einen Sprachassistenten in Form einer Säule für die Wohnung im Angebot und auch Google hat mit dem Home ein solches Gerät auf seiner Hausmesse Google I/O präsentiert. Gerüchteweise plant Apple gar angeblich einen Siri-Lautsprecher mit Gesichtserkennung. Diese Sprachassistenten sind ständig in Lauerstellung und müssen nicht erst per Knopfdruck eingeschaltet werden.

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Andrea Voßhoff, sieht diese Entwicklung allerdings kritisch und warnt vor der Nutzung von permanent aktivierten Sprachassistenten. "Als Datenschützerin sehe ich intelligente Sprachassistenten, die mit einem Mikrofon permanent ihre Umgebung 'belauschen', kritisch", sagte Voßhoff der Wirtschaftswoche. Bedenklich sei vor allem, dass in der Regel nicht hinreichend transparent sei, wie die dabei erfassten Informationen genutzt und gespeichert würden.


eye home zur Startseite
Spaghetticode 09. Jun 2016

Die Sprachnachrichten kann man erstellen und abhören, wenn man selber Zeit hat, der...

HiddenX 07. Jun 2016

In der Öffentlichkeit, ja, finde ich auch. Aber zu Hause laber ich schon mit meinem...

HiddenX 07. Jun 2016

Tut er, aber hab schon ne Tastatur für den HTPC aufm Tisch liegen, das muss nun wirklich...

Trollversteher 07. Jun 2016

Also beim iPhone sehe ich da keinen Widerspruch, ganz im Gegenteil... Und beim Androiden...

SasX 07. Jun 2016

Wieso erinnert mich das an TBBT? :) https://www.youtube.com/watch?v=YGthuAMBdF8



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen
  2. über HRM CONSULTING GmbH, Saarbrücken
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. SQS Software Quality Systems AG, deutschlandweit, Köln, Frankfurt, Hamburg, Wolfsburg, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Day of the Tentacle Remastered 4,99€, Grim Fandango Remastered 2,79€, Monkey Island 2...
  2. (u. a. G29 Lenkrad 195,99€, G402 Maus 35,99€, G9333 Headset 121,99€)
  3. (u. a. Receiver ab 38,49€)

Folgen Sie uns
       


  1. Cloud Native Con

    Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste

  2. Blizzard

    Heroes of the Storm 2.0 bekommt Besuch aus Diablo

  3. APT29

    Staatshacker nutzen Tors Domain-Fronting

  4. Stellenanzeige

    Netflix' führt ausgefeilten Kampf gegen Raubkopien

  5. Xbox One

    Neue Firmware mit Beam und Erfolgsmonitoring

  6. Samsung

    Neue Gear 360 kann in 4K filmen

  7. DeX im Hands On

    Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

  8. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest

    Samsung setzt auf lang gezogenes Display und Bixby

  9. Erazer-Serie

    Medion bringt mehrere Komplett-PCs mit AMDs Ryzen heraus

  10. DJI

    Drohnen sollen ihre Position und ihre ID funken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gesetzesentwurf: Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
Gesetzesentwurf
Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
  1. E-Mail-Lesen erlaubt Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach
  2. Autonomes Fahren Uber stoppt nach Unfall Versuch mit selbstfahrenden Taxis
  3. Tesla Autopilot Root versichert autonom fahrende Autos

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

  1. Re: Virtuelle Desktops

    Kondom | 18:58

  2. Re: Bedienung mit einer Hand schwierig?

    jjo | 18:57

  3. Re: Finde den Vergleich Quatsch

    as (Golem.de) | 18:55

  4. In Diablo 2 war Cassia die Amazone

    The Brain | 18:54

  5. Re: Homebutton

    jjo | 18:54


  1. 18:40

  2. 18:19

  3. 18:01

  4. 17:43

  5. 17:25

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 17:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel