Abo
  • IT-Karriere:

Siri-Lautsprecher: Apple setzt auf Horch und Guck

Nicht nur hören, sondern auch sehen: Apple will seinen ersten smarten Lautsprecher einem Bericht zufolge mit einer Kamera ausstatten, die ständig den Raum absucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple arbeitet an einem Konkurrenten zu Amazons Echo.
Apple arbeitet an einem Konkurrenten zu Amazons Echo. (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Apple will Siri einen festen Platz im Wohnzimmer verpassen, so viel scheint festzustehen. Strittig ist derzeit noch, wie Apples Konzept am Ende aussehen wird: Ein neues Apple-TV-Modell und ein smarter Lautsprecher á la Amazon Echo sind derzeit im Gespräch. Nach einem aktuellen Bericht von Cnet wird es eher ein smarter Lautsprecher, der außer mit einem Mikrofon auch mit einer Kamera bestückt sein könnte.

Smarter Lautsprecher mit Kamera

Stellenmarkt
  1. PUREN Pharma GmbH & Co. KG, München
  2. ITC ENGINEERING GMBH & CO. KG, Stuttgart

Apple wolle die Kamera direkt in das Lautsprechergehäuse integrieren, berichtet Cnet mit Verweis auf Personen, die mit Apples Plänen vertraut seien. Apple wolle damit in den Markt smarter Lautsprecher einsteigen, der derzeit mit den Echo- und Tap-Geräten nur von Amazon besetzt wird. Google will bis Ende des Jahres eine eigene Variante namens Google Home auf den Markt bringen. Das Amazon-Gerät verwendet dabei den eigenen digitalen Assistenten Alexa, während Google auf seine Variante namens Assistant setzt.

Analog dazu wird der Apple-Lautsprecher sicherlich Siri als digitalen Assistenten nutzen. Mit einer eingebauten Kamera soll er ein Stück weit selbstständiger agieren. So soll die Kamera mit Gesichtserkennungstechnik kombiniert werden und dadurch erkennen, welcher Nutzer das Gerät gerade bedient. Dazu würde die Kamera ständig den Raum überwachen.

Automatische Anpassung an den jeweiligen Nutzer

Dann würde der smarte Lautsprecher automatisch alle Einstellungen so vornehmen, wie es der Nutzer wünscht. Automatisch könnte die entsprechende Musikbibliothek gewählt, das Licht verändert und weitere Einstellungen aktiviert werden. Außerdem könne damit erreicht werden, dass nur autorisierte Personen den digitalen Assistenten benutzen dürfen.

Die Cnet-Quellen weisen darauf hin, dass noch nicht entschieden sei, ob der Siri-Lautsprecher überhaupt auf den Markt kommen werde. Es könnte auch sein, dass er am Ende doch ohne Kamera erscheint. Es wird als wenig wahrscheinlich angesehen, dass Apples Echo-Konkurrenz noch in diesem Jahr erscheint, sie wird wohl erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Wie in solchen Fällen üblich, wollte Apple den Bericht nicht kommentieren.

Bis zur Markteinführung des Apple-Produkts könnten Google und Amazon bereits einen Teil des internationalen Marktes für sich erobert haben, falls die Anbieter ihre Geräte auch abseits der USA verkaufen. Amazon verkauft die Alexa-fähigen Geräte derzeit nur in Nordamerika und Google hat noch keine Angaben dazu gemacht, in welchen Ländern Home im zweiten Halbjahr 2016 erscheinen wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. 298,00€

Noro_Eisenheim 31. Mai 2016

Nur weil nicht alle Menschen so paranoid sind wie du.

Nikolai 30. Mai 2016

Wenn Apple mit den gesammelten Daten keinen Gewinn macht ist das eher ein Fehler von...

Nikolai 30. Mai 2016

Das wäre mir neu. Habe ich zumindest noch nirgendwo gesehen.

Pjörn 30. Mai 2016

Worum sollte es denn auch sonst gehen? Versuch mal ein Auto ohne Türen zu vermarkten und...

gast22 30. Mai 2016

Mielke. Der Mann hatte diesen Nachnamen. So wie dein Post beginnt so geht es auch mit...


Folgen Sie uns
       


Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
IT-Forensikerin
Beweise sichern im Faradayschen Käfig

IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
Eine Reportage von Maja Hoock

  1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

    •  /