Abo
  • IT-Karriere:

Siri: Apple wurde wegen Patentverletzung verklagt

Apples Assistenzsystem Siri soll ohne Erlaubnis Patente eines anderen Unternehmens verwenden. In den USA wurde Klage gegen Apple eingereicht. Der Patentinhaber fordert Schadensersatz in nicht genannter Höhe.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples Siri soll drei Patente eines anderen Unternehmens nutzen.
Apples Siri soll drei Patente eines anderen Unternehmens nutzen. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Gegen Apple wurde vom Unternehmen Dot 23 Technologies Klage an einem texanischen Bezirksgericht eingereicht, berichtet Apple Insider und hat die Klage auf Scribd bereitgestellt. Apple wird in der Klageschrift vorgeworfen, mit dem Assistenzsystem Siri drei Patente zu nutzen, ohne dafür die betreffende Genehmigung gehabt zu haben. Die drei Patente befinden sich im Besitz von Dot 23 Technologies, einem Unternehmen, das sich auf Patentverwertung spezialisiert hat.

Stellenmarkt
  1. enowa AG, Raum Düsseldorf, Raum München
  2. BWI GmbH, Bonn

Bei der Klage geht es um die drei US-Patente mit den Nummern 6.917.802, 6.405.029 und 7.245.903. Nach Auffassung von Dot 23 Technologies werden alle drei Patente in Apples Siri verwendet, ohne dass der iOS-Hersteller dafür Lizenzgebühren bezahlt hätte. Aus diesem Grund will Dot 23 Technologies von Apple Schadensersatz in nicht genannter Höhe erhalten. Siri wird von Apple seit Herbst 2011 angeboten und wurde vor fünf Jahren mit dem iPhone 4S eingeführt. Ein Jahr zuvor hatte Apple die Spracherkennungs-App Siri von der gleichnamigen Firma aufgekauft.

Patente erst seit kurzem im Besitz der klagenden Firma

Alle drei Patente sind erst seit September 2015 im Besitz von Dot 23 Technologies und wurden zwischen 2002 und 2007 dem Patenteinreicher Byard G. Nilsson zugesprochen. Die ersten beiden genannten Patente beschreiben ein System, um Telefonnummern mit Sprachbefehlen anzurufen. Unter anderem kann Siri dazu verwendet werden, eine gesprochene Telefonnummer mit einem iPhone anzurufen.

Das dritte Patent beschreibt eine Technik, bei der Ortungsdaten mit Suchanfragen gekoppelt werden. So können darüber etwa Restaurants in einem bestimmten Radius gefunden werden. Zur Ortung werden dafür die Standortdaten bei der Mobilfunknutzung verwendet. Mit Siri lassen sich Geschäfte, Restaurants oder andere markante Punkte in einem bestimmten Areal finden und etwa in einer Karten-App anzeigen.

Apple soll über die Klageeinreichung informiert worden sein, hat bislang aber nicht darauf reagiert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. For Honor für 11,50€, Anno 1404 Königsedition für 3,74€, Anno 2070 Königsedition...
  2. (aktuell u. a. Cryorig Gehäuselüfter ab 7,49€, Sandisk Ultra 400-GB-microSDXC für 59,90€)
  3. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...

timo.w.strauss 26. Jan 2016

Vielleicht hat apple ja einen vertrag mit dem vorrigem besitzer der patente? und die neue...

Tantalus 25. Jan 2016

Na und? Der Titel bringt genau auf den Punkt, um was es geht. Sonst kommen wieder die...


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /