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Siri: Apple will Sprachbefehle wieder auswerten

Nach einem weltweiten Stopp möchte Apple die Sprachbefehle der Siri-Nutzer wieder auswerten - diesmal jedoch mit expliziter Zustimmung durch den Nutzer. Das gilt allerdings nur für Audioaufnahmen, die in Text umgewandelten Mitschnitte möchte Apple weiter ungefragt auswerten.

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Audioaufnahmen sollen nur noch mit expliziter Zustimmung der Nutzer ausgewertet werden.
Audioaufnahmen sollen nur noch mit expliziter Zustimmung der Nutzer ausgewertet werden. (Bild: Free-Photos/Pixabay)

Apple möchte wieder Audioaufnahmen von Mitarbeitern auswerten lassen, diesmal aber mit der expliziten Zustimmung der Nutzer des Sprachassistenten Siri. Diese sollen zudem mehr Kontrolle über die gespeicherten Daten erhalten. Durch die Spracherkennung transkribierte Sprachbefehle sollen jedoch auch ohne Zustimmung ausgewertet werden können, wie das Onlinemagazin Techcrunch berichtet. Am 2. August hatte Apple die Auswertung von Sprachaufnahmen weltweit gestoppt. Zuvor war bekanntgeworden, dass Apple-Mitarbeiter private und intime Audiomitschnitte von Siri-Nutzern und deren Umfeld angehört hatten. Berichtet wurde über Aufnahmen von vertraulichen Diskussionen, geschäftlichen Besprechungen, kriminellen Machenschaften oder auch sexuellen Handlungen.

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In der Betaversion von iOS 13.2 und MacOS 10.15.1 wird nach der Installation ein Hinweis eingeblendet, der die Nutzer um Zustimmung für eine menschliche Auswertung der Sprachbefehle bittet. Dies betrifft sowohl Siri-Befehle als auch die Diktierfunktion. Ihre Zustimmung sollen Nutzer jederzeit in den Einstellungen widerrufen können. Dort soll auch eine Option bereitstehen, über die sich Sprachaufnahmen löschen lassen.

Die Zustimmung soll jedoch nur für die menschliche Auswertung der Audioaufnahmen abgefragt werden. Die Sprachbefehle werden durch Spracherkennung in der Cloud automatisiert in Text umgewandelt. Über den Text werden dann die entsprechenden Befehle getriggert, beispielsweise eine Information ausgegeben oder das Licht eingeschaltet. Neben der maschinellen Auswertung können diese transkribierten Sprachbefehle auch weiterhin von Apple-Mitarbeitern ausgewertet werden, ohne dass der Nutzer dem explizit zugestimmt hat.

Laut dem Bericht soll die Auswertung der Sprachbefehle nur noch durch Apple-Mitarbeiter und nicht mehr durch Subunternehmer erfolgen, für die Textversion der Sprachbefehle können aber weiterhin auch Subunternehmer eingesetzt werden. "Wenn eine Ihrer Siri- oder Diktierinteraktionen zur Überprüfung ausgewählt wird, werden die Anfrage sowie die von Siri bereitgestellte Antwort analysiert, um die Genauigkeit zu ermitteln und die Funktionalität von Siri-, Diktier- und natürlicher Sprachverarbeitung in Apple-Produkten und -Dienstleistungen allgemein zu verbessern," erklärt Apple in den iOS-Einstellungen.

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Micha_T 14. Okt 2019 / Themenstart

Das ist totaler blödsinn. Die mitarbeiter ergänzen nach wie vor die Fehler damit...

Micha_T 14. Okt 2019 / Themenstart

Es ist mehr als offensichtlich das es einfach nur darauf abzielt das die leute wieder...

busaku 14. Okt 2019 / Themenstart

Da du dazu nicht in der Lage zu sein scheinst: "Mit Siri bleiben deine Daten vertraulich...

Netspy 14. Okt 2019 / Themenstart

Wenn du das machst, wird die Auswertung deiner Texte Siri in keinster Weise...

Kleba 14. Okt 2019 / Themenstart

Nein, das fällt unter §216 StGB und ist weiterhin strafbar.

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