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HTTP als Peer-to-Peer-Netzwerk

Für die Zukunft schlug Berners-Lee vor, HTTP solle so erweitert werden, dass es automatisch in einen Peer-to-Peer-Modus wechseln könne, wenn beispielsweise ein Webserver überlastet sei - und auch um Zensur zu umgehen.

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Auf die Frage eines Zuschauers, was er beispielsweise von der HTTP-Alternative SPDY halte, antwortete Berners-Lee, es sei ein flinkes Protokoll, beinhalte aber so fundamentale Änderungen, dass zunächst eine lange Testphase notwendig sei. Damit soll sichergestellt werden, dass niemand durch SPDY ausgeschlossen werde - auch diejenigen nicht, die weiterhin Telnet als Testumgebung nutzen wollen, fügte er schmunzelnd hinzu.

HTTPS könnte besser werden

HTTP habe selbst noch viel Raum für Optimierungen und das Internet werde sich auch in Zukunft weiterentwickeln. SSL sei früher zu rechenintensiv gewesen, um im Web genutzt werden zu können, sagte Berners-Lee. Jetzt werde HTTPS nach und nach zum Standard. Hier gebe es aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Das Protokoll könnte nicht nur robuster werden, sondern auch noch sicherer; er nannte die jüngsten Hacks auf die Server von Diginotar, bei denen Sicherheitszertifikate entwendet wurden.

"Ich bin kein Genie, nur ein guter Hacker"

Ein Zuschauer dankte ihm für seinen Einsatz für das Internet, das es ohne sein Genie nicht gegeben hätte.

"Ich bin kein Genie", sagte er. Ohne die Hilfe anderer wäre HTTP, HTML und der erste Webbrowser nie zustande gekommen. "Aber es war ein guter Hack."

 Sir Tim Berners-Lee: "Seid Aktivisten!"
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sofias 27. Aug 2012

nochwas on-topic ist das echt so schwer? ich bezahle für den kreativen prozess des...

sofias 26. Aug 2012

und die prohibition der zwei tödlichsten, physisch abhäng machenden substanzen, steht...

BasAn 26. Aug 2012

"Seid Aktivisten" Schon witzig, unsere Kriegs-Presse bezeichnet die bezahlten...

Casandro 26. Aug 2012

Mach ich doch schon. Aber Freifunk kann auch keine Debian-Mobiltelefone herausbringen.


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