Sipgate Satellite: Deutsche Telekom blockiert mobile Nummer mit beliebiger SIM

Alle Funktionen der SIM-Card in der App, um eine IP-Telefonie-Nummer auf beliebig vielen Geräten zu nutzen: Das will Sipgate anbieten. Telefonieren soll mit jedem Gerät möglich sein, auch im Browser und mit Android.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefonie mal wirklich modern
Telefonie mal wirklich modern (Bild: Sipgate)

Der Internet-Telefonie-Anbieter Sipgate will Satellite anbieten, um alle SIM-Card-Funktionen in die App zu bringen. Doch die Deutsche Telekom schaltet Sipgate Satellite mit anderen Telefongesellschaften nicht zusammen, sagte Sipgate-Gründer Thilo Salmon Golem.de auf Anfrage. Die Telekom ermöglicht als einziger Anbieter in Deutschland die Zusammenschaltung mit allen 200 Telefongesellschaften in Deutschland. "Doch als die ersten eine Wolke mit Mobilfunknummern anbieten wollten, fand die Telekom das nicht gut und sagte, sie würden dies nicht verkaufen", erklärte er. Die Telekom hat die Auseinandersetzung mit Sipgate auf Anfrage von Golem.de bisher noch nicht kommentiert.

Stellenmarkt
  1. SAP BW/BI Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Essen
  2. Senior Softwareentwickler - Vernetzte Systeme und Server (m/w/d), (hybrid working)
    Smiths Detection, Wiesbaden
Detailsuche

Sipgate-Kunden, die in der Satellite App sind, seien zwar von der Telekom erreichbar, aber auch nicht mehr. Darum müsse Sipgate selbst mit allen Netzanbietern in Deutschland Zusammenschaltungsvereinbarungen schließen, bevor Satellite an den Markt kann. Das betreffe auch ausländische Telefongesellschaften.

Sipgate will Mobiltelefonie völlig verändern

Salmon: "Wir haben die Idee für das Produkt schon seit Jahren, es ist aber noch nicht fertig. Wir haben über Facebook ein paar Satellite-Tester gesucht. Eine Handvoll Personen probiert es gegenwärtig aus." Die App wird seit Herbst vergangenen Jahres entwickelt. Aktuell hat Sipgate etwas mehr als 2.000 Voranmelder, die am Beta-Test teilnehmen wollen.

"Wir wollen das Produkt, wir wollen die Telefonie komplett von der SIM-Karte lösen. Das hat nur Chancen, wenn da auch eine Mobilfunknummer drauf ist, wir sind dabei, uns Stück für Stück mit Netzbetreibern zusammenschalten", sagte Salmon.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Mit Satellite könne die neue Nummer auf beliebig vielen Geräten genutzt werden. "Auf der ganzen Welt, mit jedem Provider, in allen Netzen.", erklärte das Unternehmen. Telefonieren soll mit jedem Gerät möglich sein, auch im Browser und mit Android.

Mit der Einführung von 5G wird die Mobilfunktelefonie grundsätzlich IP-basiert vermittelt werden. Mit Satellite könne diese Technik bereits genutzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


robinx999 18. Feb 2018

Ich dachte die SMS funktioniert hier auch nicht, zumindest noch nicht. Und Festnetz SMS...

DerDy 26. Jun 2017

Warum redet ihr dann mit der Presse? Und warum soll die Presse mit solchen Informationen...

DerDy 26. Jun 2017

Ein geiles Geschäftsmodell von Sipgate! Einfach erwarten, dass man sich in ein...

NinaDecker 26. Jun 2017

Ich war noch nie ein Fan von der Telekom...

sipgate 26. Jun 2017

Ich verlinke mal den Blogartikel dazu: http://www.sipgateblog.de/sipgate-one-wir-geben...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon, Gorillas & Co.
Was darf die Gig Economy?

Kündigungen per Bot, GPS-Tracking und mehr: Onlineplattformen machen nicht nur in den USA mit Hire-and-Fire-Praktiken Schlagzeilen. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt nicht überall.
Von Harald Büring

Amazon, Gorillas & Co.: Was darf die Gig Economy?
Artikel
  1. FreeBSD: Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server
    FreeBSD
    Netflix streamt mit fast 400 GBit/s pro Server

    Für sein Streaming-Angebot hat Netflix AMD-Hardware und das genutzte FreeBSD über Jahre extrem optimiert. Pläne für mehr gibt es bereits.

  2. Pocket 3: GPDs Mini-Notebook hat einen austauschbaren USB-Port
    Pocket 3
    GPDs Mini-Notebook hat einen austauschbaren USB-Port

    Erste Bilder zeigen GPDs kommendes Mini-Notebook Pocket 3. Das hat einen USB-Port, der sich in einen anderen Port umwandeln lässt.

  3. Gaming: Galaktisch viel Star Wars im Anflug
    Gaming
    Galaktisch viel Star Wars im Anflug

    Quantic Dream (Detroit) arbeitet wohl an Star Wars. Es befinden sich noch mehr Sternenkrieger-Games in der Mache - eines kommt diese Woche.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Neuer MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Midnight Black + Deathloop 99,99€ • Alternate (u. a. Enermax CPU-Kühler 36,99€) [Werbung]
    •  /