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Demonstration der gedruckten OLED
Demonstration der gedruckten OLED (Bild: SIOD)

Die erforderliche Technik ist nicht neu

Siod will OLEDs mit Hilfe der Ink-Jet-Technik produzieren, also der gleichen Technik, die heute in jedem Tintenstrahldrucker steckt. Sie ist in der Lage, Druckschichten im Mikrometerbereich zu produzieren, die erforderlichen Materialien für die Produktionen können "literweise" im Voraus produziert werden und schließlich sind damit sowohl individuelle Drucke als auch Massendrucke umsetzbar.

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"Unsere Experimente erfordern Kenntnisse sowohl in der Chemie als auch der Physik", sagt Patrick Barkowski. Es gilt, eine Tinte zu finden und zu produzieren, die alle erforderlichen chemischen Eigenschaften hat, um später leuchten und auch schnell trocknen zu können. Aber auch die notwendigen physikalischen Eigenschaften, um den Tintentropfen genau abzumessen und auf den Mikrometer genau platzieren zu können.

Ein Drucker für Profis

Für ihre Experimente benutzen die Forscher keinen klassischen Bürodrucker. Ihr Testgerät erinnert vielmehr an einen kleinen Lasercutter. Es handelt sich um einen speziellen Forschungsdrucker von Fujifilm. Er hat keinen Papiereinzug, das zu bedruckende Material wird auf einen flachen Boden platziert. Der Druckkopf mit dem Tank kann einfacher ausgetauscht und aufgefüllt werden als bei einem Bürodrucker. Das ist aber nicht der einzige Vorteil dieses Druckers - wichtiger ist die Möglichkeit, jeden Aspekt beim Druck zu beeinflussen, angefangen von der Positionierung des Druckkopfes bis hin zu den Spannungswerten für die Ansteuerung des Piezo-Elementes im Druckkopf.

Diese Freiheit ist allerdings preisintensiv. Ein einzelner leerer Druckkopf kostet um die 70 bis 100 US-Dollar. Und die Forscher haben in ihren Experimenten schon 70 verschlissen. Anhand der Experimente wollen sie die erforderlichen Druckparameter und Tinteneigenschaften ermitteln, um später eine Druckmaschine für den maschinellen Druck der Displays aufzubauen.

Diese Experimentaltechnik und die notwendige Laborumgebung sind für ein Startup kaum zu finanzieren. Deshalb sahen sich die Gründer, die beide aus Berlin stammen, früh nach Einrichtungen um, wo die entsprechende Technik und auch das Wissen um ihre Anwendung zur Verfügung stehen. Fündig wurden sie an der Professur für Digitaldruck und Bebilderungstechnik der Technischen Universität Chemnitz. So ist Siod wohl einer der seltenen Fälle, bei denen Gründer Berlin verlassen haben, um ihr Startup aufbauen zu können.

 SIOD: Wenn die Anzeige auch in der Zeitung blinktOLEDs sind kein Sondermüll 

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Anonymer Nutzer 01. Aug 2015

Ich frage mich ehrlich gesagt, wozu das ganze? Reicht nicht einfach ein Display auf dem...

attitudinized 31. Jul 2015

Das ist zwar schmerzhaft - aber erzeugt nur sehr wenig Strom. du kannst dir allerdings...

FreiGeistler 30. Jul 2015

Müll geschrieben, sorry : )

Garius 28. Jul 2015

Ist dir aufgefallen, dass der Artikel drei Seiten umfasst? Abgesehen davon, dass dieses...

Slurpee 28. Jul 2015

Im technischen Bereich? Definitiv. Aber auch in Bezug auf andere Produkte: Was hält denn...



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