Sinkende Nachfrage: Samsung stoppt Verkauf von Kameras in Deutschland
Samsung hat Golem.de gegenüber mitgeteilt, den Verkauf und das Marketing von digitalen Kameras, Camcordern und entsprechendem Zubehör in Deutschland zu beenden. Eigenen Angaben zufolge habe der südkoreanische Hersteller diese Entscheidung aufgrund stetig zurückgehender Nachfrage getroffen.
Sinkende Nachfrage nach Samsung-Kameras in Deutschland
"In Deutschland beobachten wir seit längerer Zeit einen allmählichen Rückgang der Nachfrage nach Digitalkameras, Camcordern und entsprechendem Zubehör" , schreibt Samsung in der Mitteilung. "Wir müssen uns den Anforderungen des Marktes anpassen und haben uns daher entschlossen, Verkauf und Marketing dieser Produkte schrittweise auslaufen zu lassen."
Diese Entscheidung betreffe jedoch nur den Markt in Deutschland. Welche anderen Länder ebenfalls vom Verkaufsstopp betroffen sind, hat Samsung nicht mitgeteilt. Der Hersteller hat in Deutschland bisher verschiedene Kompakt- und Systemkameras verkauft.

Das Topmodell ist die Kamera NX1 mit einem 28,1-Megapixel-Sensor im APS-C-Format und 4K-Videofunktion. Die weiteren Modelle der NX-Serie haben zumeist 20,3-Megapixel-Sensoren und kommen im Retrodesign. Golem.de hat diese Kamera getestet und war von der Ergonomie überzeugt, bei höheren ISO-Werten jedoch nicht vom Rauschverhalten. Zudem störte das sperrige H.265-Format bei der Verarbeitung von Videoaufnahmen.
An Kompaktkameras hat Samsung bisher eine recht breite Palette an günstigen Einsteigerkameras und höherwertigen Geräten angeboten.
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