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E-Post-Auto: Streetscooter
E-Post-Auto: Streetscooter (Bild: Deutsche Post DHL)

Besser schlafen dank leiser Lieferwagen

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Die gewerbliche Nutzung von Elektrofahrzeugen hat einige Vorteile gegenüber privater Verwendung. Zum einen können die Fahrzeuge deutlich besser ausgelastet werden und so hohe Fahrleistungen erreichen. Außerdem sind sie durch die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung wirtschaftlich attraktiv und vielen Unternehmen stehen günstigere Stromtarife zum Aufladen zur Verfügung als Privatpersonen.

Die Deutsche Post DHL setzt seit 2013 insgesamt 50 Elektroautos vom Typ Streetscooter ein, um Briefe und Pakete zuzustellen. Das Unternehmen Streetscooter wurde später von der Post übernommen. 2015 soll die Streetscooter-Flotte auf 100 Fahrzeuge ausgeweitet werden.

2010 hatten Ford und Daimler jeweils einen Kleinlaster mit Elektromotor ausgerüstet. Der Daimler-Lieferwagen basiert auf dem Vito, der mit einem Elektroantrieb ausgestattet wurde. Das Fahrzeug soll in erster Linie für den innerstädtischen Lieferverkehr eingesetzt werden. Entsprechend ist es auch ausgelegt: So ist die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Eine Ladung der Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht eine Reichweite von rund 130 km. Der Motor hat eine Leistung von bis zu 90 kW. Der Transit Connect wurde mit einem Antriebsstrang vom Elektroautohersteller Azure Dynamics versehen. Wie der Vito soll auch der Transit Connect Electric als Lieferwagen in der Stadt eingesetzt werden. Die Reichweite beträgt ebenfalls um die 130 km. Allerdings ist der Ford mit 120 km/h etwas schneller als der Mercedes.

Derweil baut Siemens in Kalifornien eine Versuchsstrecke für Oberleitungs-Lkw. Es soll die erste öffentliche Straße der Welt für elektrische Lastwagen sein. Die Strecke ist mit 3 km aber nicht besonders lang. Der Abschnitt soll im Juli 2015 in Betrieb genommen und ein Jahr lang in der Praxis erprobt werden. Die Oberleitungstechnik für Lkw hatte Siemens auf einer Teststrecke in der Nähe von Berlin vorgestellt.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) hatte 2013 zudem ein Elektromobilitätsprojekt in Berlin gestartet, bei dem ein Logistikunternehmen seine Kunden nachts mit einem leisen Transporter beliefert, der elektrisch betrieben wird und über einen Wechselakku verfügt. Ziel des Projekts "Nachtbelieferung mit elektrischen Nutzfahrzeugen" (Na Nu) ist, Kaufhäuser zu beliefern, wenn auf den Straßen kein Berufsverkehr herrscht. Das soll den Verkehr besser verteilen und zudem die Fahrzeiten der Lieferanten verkürzen. Durch Einsatz von Elektrolieferwagen sollen die Anwohner der Geschäfte nicht durch Verkehrslärm belästigt werden.

 Sinkende Akkupreise: Nutzfahrzeuge sollen neuen Elektroauto-Boom auslösen

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Neuro-Chef 23. Feb 2015

Bloß nicht, man will doch nachts in Ruhe schlafen können :-/

Technikfreak 20. Feb 2015

Dann würde ich aber öffentlich vorziehen, es gibt nix entspannenderes... das eine...

sg-1 19. Feb 2015

Es wird genau umgekehrt laufen: Parkplätze für Elektros werden kostengünstiger/kostenlos...

Efried 18. Feb 2015

ja die chinesischen Obusse mit Akku könnten bald die Dieselbusse ersetzen, weil die...

plutoniumsulfat 18. Feb 2015

Wenn man vom radioaktiven Promethium absieht, was durch die kurze Halbwertszeit bedingt...



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