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Zentrale und dezentrale Ansätze

Der große Unterschied zwischen den drei Konkurrenten besteht in der Rolle, die die Macher ihrer "zentralen" Plattform zuweisen. Die im April 2018 gestartete Verimi GmbH sieht sich klar als Garant für die zentrale, nach allen Regeln der Kunst (und entsprechenden Standards von BSI, NIST und künftig auch der EU) abgesicherte Identifizierung und spätere Autorisierung der Kunden gegenüber den beteiligten Anwendungspartnern.

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Mittels Video-Ident-Verfahren bestätigen Nutzer, für die Verimi kostenlos ist, ihre Identität im Videochat. Das von einigen Direktbanken bereits für die Kontoeröffnung genutzte Verfahren könnte in der Zukunft außerdem durch die Identifikation per AusweisApp2 mit einem entsprechend NFC-fähigen Smartphone erfolgen, sagt Tobias Enke von Verimi. Sicherheit stehe ganz oben bei Verimi.

Behördendienste geplant

Dass Banken, darunter die Deutsche Bank, zu den Gründungsmitgliedern gehören, führt dazu, dass man auch über hinterlegte Bankdaten einfache Abwicklungen von Kontoeröffnung und Kontoumzug als künftige Dienste in Aussicht stellt. Verimi-Nutzer müssen auf viele dieser Dienste noch warten. Aber das Unternehmen arbeitet laut Enke intensiv am Ausbau des Netzwerks von Anwendungspartnern und an der Anerkennung als Anbieter qualifizierter Dienste laut der EU Verordnung eIDAS.

Damit will es digitale Dienste der öffentlichen Hand quer durch Europa anbieten können. Projekte mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Thüringen laufen bereits. Neben Bankensektor und Versicherungen gehören die Deutsche Telekom AG und der Axel-Springer-Verlag zu den Initiatoren von Verimi.

NetID als Datenbroker

Das gerade den NetID-Launch vorbereitende Firmenkonglomerat versteht seine als europäische Stiftung eingetragene Plattform demgegenüber eher als "Broker" für die Profildaten der teilnehmenden Unternehmen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der United Internet vor allem Medienunternehmen wie RTL und ProSiebenSat1.

Jan Oetjen, Vorstand von United Internet, erläuterte dem Fachblatt Adzine, dass man NetID gerade nicht als zentrale Datenplattform betrachte. Mitgliederstarke Dienste seien nicht unbedingt bereit, ihre Datenschätze zu teilen - unabhängig davon, ob der Nutzer seine Zustimmung gebe.

Die als Broker fungierende NetID-Stiftung wird demnach Logins der Nutzer nur zum jeweiligen Provider leiten. Wenn ein Nutzer sich mit seiner ID anmelde, vermittle der Broker weiter zu dem Publisher, der das Passwort und das Opt-in des Nutzers gespeichert habe, sagte Oetjen. Aus Oetjens Präsentationen wird dabei auch klar, dass die Profile und Daten der Nutzer Teil des Geschäftsmodells sind. Auch NetID versteht sich dabei als branchenübergreifender Anbieter.

 Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?ID4me basiert auf Domain-Struktur 
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derh0ns 13. Sep 2018

Ich benutze zum syncen meinen Seafile Server(Owncloud wuerde auch gehen) als WebDav...

Der Agent 12. Sep 2018

Die Usability is deppensicher... Einzig implementiert werden muss es, was auch nicht...

Tautologiker 11. Sep 2018

Sorry, aber du widersprichst Dir selbst. Zitat von Dir: ". dass sobald ich mich dort...

Cok3.Zer0 11. Sep 2018

Diese Methoden sind dafür da, die DSGVO zu umgehen. So kann die Sign-On-Stelle...

Sybok 11. Sep 2018

Das Schlimmste daran ist, dass das nicht nur die rein staatlichen Projekte betrifft...


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