Abo
  • Services:
Anzeige
Die Whatsapp-App
Die Whatsapp-App (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Digital Single Market: Telekom ruft EU-Rat gegen Whatsapp und Google an

Die Whatsapp-App
Die Whatsapp-App (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

In einem gemeinsamen Brief fordern die europäischen Netzbetreiber schnelle Maßnahmen gegen Messenger-Dienste und VoIP sowie eine Lockerung ihrer eigenen Regulierung. Die Telekom und ihre Wettbewerber erklären auf Nachfrage von Golem.de, welche Interessen hier dahinter stehen.

Anzeige

Die Chefs vormals staatmonopolistischer Netzbetreiber in Europa haben sich in einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Rats, Donald Tusk, und die Regierungschefs gewandt. Sie fordern eine schnelle Umsetzung der regulatorischen Reform des Digital Single Market , der sich gegen sogenannte Over-the-Top-Player wie Whatsapp, Facebook, Skype und Google richtet.

Zu den Unterzeichnern gehören die Chefs der Deutschen Telekom, KPN, Orange, Telefónica, Swisscom, Telekom Austria und Telecom Italia.

In dem Brief wird auf schnelle regulatorische Maßnahmen gedrängt, um ein "Ungleichgewicht zwischen Netzbetreibern und Internetfirmen" zu beenden. Zugleich werden "signifikante Erleichterungen bei den regulatorischen Auflagen" für die Netzbetreiber als nötig gesehen, damit diese in schnelle Netzwerke investieren könnten.

Telekom erklärt den Brief an EU-Rat

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de auf Anfrage zu dem Schreiben: "Während die Telekommunikationsunternehmen umfassend reguliert werden, können die Over-the-Top-Player frei agieren, obwohl sie die gleichen Dienste anbieten. Wo besteht der essentielle Unterschied zwischen Skypen und Telefonieren oder zwischen einer SMS und einer Whatsapp-Nachricht? Alle Unternehmen sollten den gleichen Prinzipien wie zum Beispiel Interoperabilität, Nicht-Diskriminierung oder Offenheit folgen, um Kunden echte Wahlfreiheit zu ermöglichen. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Wir fordern nicht mehr Regulierung, wir fordern nur gleiche Spielregeln für alle." Durch die Messenger-Dienste verlieren die Netzbetreiber die Gewinne durch die SMS. VoIP drückt die Gewinne aus der mobilen Sprachtelefonie.

Erzsébet Fitori, Director der Wettbewerber-Organisation European Competitive Telecommunications Association (ECTA) sagte Golem.de, die "heutige Telekommunikationsregulierung ist investitionsfreundlich, aber ebenfalls wettbewerbsfördernd und verbraucherfreundlich. Investitionsfreundlich heißt aber, dass die Regulierung Investitionen bei allen Anbietern, den kleinen alternativen und den dominanten, ermöglichen soll."

Die ehemaligen Telekommonopole hätten laut Angaben der EU bei VDSL weiter einen Marktanteil von 86 Prozent, erklärte Fitori. Die Überarbeitung der Regulierung sollte "die eigentliche Probleme lösen und eine Null-Toleranz gegen wettbewerbswidrige und verbraucherschädige Monopole und Duopole verfolgen." Mit den Duopolen meint Fitori die Telekom und die TV-Kabelnetzbetreiber. Die EU-Kommission will die Regulierung stark lockern, wenn es ein Duopol von Telekom und Kabelnetznetzbetreibern auf dem Markt gibt.


eye home zur Startseite
jude 19. Jun 2015

- Eure primitiven SMS die nur viel Geld kosten... - Eure "Telefonnummern und Gespräche...

robinx999 19. Jun 2015

Du musst dich schon Entscheiden was du Willst. Einerseits sagst du WhatsApp hat das...

matok 18. Jun 2015

Ja, und? Und für den Ausbau des Netzes sind SMS, Festnetz und Mobilfunk ebenfalls völlig...

SiD67 18. Jun 2015

Alberne Heuchler, die sehen nur die Kosten für SMS und Telefonate sausen und wollen mal...

dEEkAy 18. Jun 2015

Das Ding war irgend wann mal einfach auf meinem Smartphone und hat mich ständig mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SITA Airport IT GmbH, Düsseldorf
  2. über Jobware Personalberatung, München
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. über Hanseatisches Personalkontor Rhein-Neckar, Mannheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. 195,99€
  3. 179,99€

Folgen Sie uns
       


  1. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  2. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  3. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz

  4. Spark Room Kit

    Cisco bringt KI in Konferenzräume

  5. Kamera

    Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder

  6. Tapdo

    Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  7. 17,3-Zoll-Notebook

    Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

  8. Mobilfunk

    Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

  9. Let's Encrypt

    Immer mehr Phishing-Seiten beantragen Zertifikate

  10. E-Mail-Lesen erlaubt

    Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

Android O im Test: Oreo, Ovomaltine, Orange
Android O im Test
Oreo, Ovomaltine, Orange
  1. Android O Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein
  2. Developer Preview Google veröffentlicht erste Vorschau von Android O
  3. Android O Google will Android intelligenter machen

  1. Re: Tja, was wird jetzt aus den Ratschlägen, man...

    devman | 07:16

  2. "Nein - wir lassen uns unser Leben nicht durch...

    whitbread | 07:13

  3. Re: Warum nicht einfach Bilderkennung?

    Eheran | 07:08

  4. Re: eine Millionen vs. eine...

    picaschaf | 07:05

  5. Re: Seit wann bescheinigt ein Zertifikat...

    RichardEb | 07:00


  1. 20:56

  2. 20:05

  3. 18:51

  4. 18:32

  5. 18:10

  6. 17:50

  7. 17:28

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel