Sinden Lightgun: Arcade-Lichtpistole funktioniert mit modernen Bildschirmen

Die Sinden Lightgun wird seit einiger Zeit finanziert. Mittlerweile wird das Zubehör gebaut, das auch mit modernen Monitoren funktioniert.

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Die Sinden Lightgun hat auch Aktionstasten an der Seite verbaut.
Die Sinden Lightgun hat auch Aktionstasten an der Seite verbaut. (Bild: Indiegogo/Sinden Technology)

Schon seit einiger Zeit ist die Sinden Lightgun in der Entwicklung. Die Lichtpistole soll das Arcade-Genre der Gungames wieder zurückbringen. Das war aufgrund der Technikbeschränkungen nicht möglich, denn alte Lichtpistolen funktionieren nur mit CRT-Monitoren und nicht mit aktuellen LC-Displays. Auf Indiegogo finanziert das britische Entwicklerteam von Sinden Technology unter Andy Sinden die Produktion des Arcade-Zubehörs in einer zweiten Crowdfunding-Runde. Die Herstellung läuft bereits an.

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Die Sinden Lightgun verwendet keinen klassischen Lichtstrahl zur Treffererkennung, sondern eine in der Mündung verbaute Kamera mit 60 fps. Die dazugehörige Software kann mittels Bilderkennung Trefferzonen auf einem LC-Bildschirm, einem OLED-TV, einem Plasmabildschirm oder einem Beamer erkennen.

Steuerkreuz und Aktionsbuttons

Spielfeldbegrenzungen blendet das Programm als farbige Ränder an den Fensterseite ein. Wird darüber hinaus gezielt, registriert das Spiel keine Treffer mehr. Die Software ist zurzeit mit Windows und Linux kompatibel. Es ist daher wahrscheinlich, dass Distributionen wie Retropie mit der Lightgun genutzt werden können.

An der Sinden Lightgun sind diverse Aktionstasten und ein Steuerkreuz zu finden, mit denen durch Retrospiele navigiert werden kann. Der Controller erkennt zudem die Position relativ zum TV oder Bildschirm. Es ist daher auch möglich, ihn seitlich oder schräg zu halten. Die Eingabelatenz soll nur wenige Millisekunden betragen. Das System wird per USB-A-Kabel an ein Hostsystem angeschlossen.

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Neben der Standardvariante für etwa 94 Euro gibt es auch die Lightgun mit Rückstoßsimulation. Dazu wird ein Kondensator im Kunststoffgehäuse verbaut, der für den aus Arcade-Automaten bekannten Recoil-Effekt sorgt. Diese Version kostet allerdings 153 Euro. Beide Versionen werden zudem im Doppelpack angeboten, da einige Spiele einen Koop-Modus unterstützen. Zwei normale Lightguns kosten 182 Euro, zwei Rückstoßversionen liegen bei 294 Euro.

Die Auslieferung der Sinden Lightgun soll im Januar 2022 anlaufen. Sie wird unter anderem auch in die EU versendet - für einen Aufpreis von 35 Euro.

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rubberduck09 13. Okt 2021

Falsch nicht, da hast recht - aber indirekt machts den Eindruck Lightguns gehen an jedem...

Sybok 12. Okt 2021

Das war keine Lightgun. Eine Lightgun hat ein präzises Mapping des anvisierten Ziels auf...

Grolt 12. Okt 2021

Na ja. Diese Dinger sind keine Massenware. Und richten sich an Personen die bereit sind...

liticec189 12. Okt 2021

Korrekt. Wird sogar im Vorstellungsvideo des Machers erklärt, welches verlinkt ist. Das...



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