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Sindelfingen: Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz

In Sindelfingen wird 5G in der laufenden Produktion eingesetzt. Es geht um die Ortung von Produkten und die Verarbeitung großer Datenmengen (Data Shower). Der Ausbau beginnt bereits.

Artikel veröffentlicht am ,
Factory 56
Factory 56 (Bild: Mercedes-Benz Cars)

Mercedes-Benz Cars errichtet zusammen mit Telefónica Deutschland und dem Netzwerkausrüster Ericsson in Sindelfingen ein erstes 5G-Mobilfunknetz für die Automobilproduktion. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 17. Juni 2019 bekannt. In einem rund 20.000 Quadratmeter großen Bereich der Factory 56 werde der Mobilfunkstandard in der laufenden Produktion eingesetzt. Mobilfunkausrüster ist der schwedische Ericsson-Konzern.

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Bei der Errichtung des 5G-Netzes durch Telefónica Deutschland für Mercedes Benz-Cars handelt es sich um ein eigenständiges Campus-Netz. "Telefónica Deutschland wird Mercedes Benz-Cars bis zur Übergabe des Netzes als Kooperationspartner für die Wartung des 5G-Netzes zur Seite stehen und die nötigen 5G-Frequenzen - 3,6 GHz - bereitstellen", sagte Florian Streicher. Die Ausstattung des Produktionsabschnitts sei bereits gestartet. "Das 5G-Netz werden wir zügig innerhalb der nächsten Monate errichten", betonte Streicher.

Mit der Installation eines lokalen 5G-Netzes werde die Vernetzung aller Anlagen und Maschinen in den Fabriken von Mercedes-Benz Cars intelligenter und damit effizienter, sagte Jörg Burzer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain. "Das eröffnet komplett neue Chancen für die Produktion." Dazu gehören zum Beispiel die Verknüpfung von Daten oder die Ortung von Produkten auf der Montagelinie. Über das 5G-Netz lassen sich binnen kurzer Zeit große Datenmengen (Data Shower) verarbeiten.

Nach Abschluss der Installation und Inbetriebnahme werde das Netz von Mercedes-Benz Cars betrieben. Dafür wird die Factory 56 von den Kooperationspartnern mit mehreren 5G-Small-Cell-Indoor-Antennen sowie einem zentralen 5G-Hub ausgestattet.

Alexander Lautz, Senior Vice President 5G bei der Deutschen Telekom, sagte am 3. Mai 2019: "Wenn wir hier in 10 Jahren wieder zusammenkommen, werden wir sagen: 'Das Auto ist das Killer Device für 5G. Es wird die 5G-Technik umarmen, wie kein zweites Endgerät". Die Telekommunikationsbranche müsse sich dazu öffnen. Aber auch die Automobilbranche hätte "ein Grundmisstrauen zur Telekom" und wolle 5G lieber ohne Netzbetreiber machen. Doch nur alle Mobilfunkbetreiber und die gesamte Automobilindustrie könnten "das hier zusammen machen".

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Eheran 18. Jun 2019

Ja, Kabel verlegen kostet natürlich etwas. Aber Funk wird das nicht eben mal ersetzen: Da...

M.P. 18. Jun 2019

Am Anfang E-lend teuer ,,, oder E-h nicht ausgebaut

sfr (golem.de) 17. Jun 2019

Schon geschehen ;)


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