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Sinar übernommen: Leica kauft Fachkameras ein

Leica hat mit Sinar einen Hersteller für Fachkameras gekauft und kann nun ein großes Spektrum an hochwertigen Kameras anbieten. Das Spektrum reicht von Kompakt- über Kleinbild- und Mittelformatkameras bis zur digitalen Fachkamera.

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Sinar Fachkamera
Sinar Fachkamera (Bild: Sinar)

Leica hat das Schweizer Unternehmen Sinar Photography übernommen. Den Kaufpreis nannten die Unternehmen nicht. Sinar baut Kameras für die professionelle Fachfotografie und bietet Komplettlösungen von der Kamera über Objektive, Digitalbacks und Verschlusssysteme bis hin zur passenden Software an.

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Auch künftig sollen die Unternehmensbereiche Marketing, Produktmanagement, Support, Entwicklung und Produktion von Sinar in der Schweiz beheimatet sein. Leica übernimmt den Vertrieb und das Händlernetz.

Leica bietet damit, obwohl das Unternehmen verglichen mit Canon und Nikon recht klein ist, ein großes Spektrum von Kameras an. Die Modellpalette beginnt mit Kompaktkameras, die durch eine Kooperation mit Panasonic entstehen. Die Eigenentwicklung der Leica-M-Messsuchermodelle mit Kleinbildsensor wird flankiert von den Mittelformat-Spiegelreflexkameras des S-Systems. Mit dem Sinar-System hat Leica nun auch den oberen High-End-Bereich für Studio-, Industrie- und Architekturfotografie abgedeckt.

Mit einer Fachkamera lassen sich anders als mit einer Spiegelreflexkamera umfangreiche optische Perspektiv- und Tiefenschärfemanipulationen realisieren. Der Grund: Der vordere Teil mit dem Objektiv (vordere Standarte) und der hintere mit der Filmebene lassen sich unabhängig voneinander verschieben. Mit einer solchen Lösung lassen sich stürzende Linien korrigieren, wie sie zum Beispiel in der Architekturfotografie auftreten. Mit Tilt-Shift-Objektiven, die es auch für Spiegelreflexkameras gibt, ist das zwar auch möglich, aber nur in einem wesentlich geringeren Maße.



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