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Sinar Sinar­back S 30|45: Fachkamera-Rückteil mit 4K-Aufnahme

Sinar hat mit dem Sinarback S 30|45 ein neues Rückteil für seine Fachkameras vorgestellt, das mit einem 37,5-Megapixelsensor des Eigentümers Leica ausgerüstet ist. Damit lassen sich Fotos mit ISO 12.500 sowie Videoaufnahmen in 4K-Auflösung machen.

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Sinar Sinar­back S 30|45
Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)

Mit dem Sinar­back S 30|45 hat Sinar ein digitales Rückteil für seine Fachkameras entwickelt, das für Foto- und Filmaufnahmen einsetzbar ist - und zwar nicht nur im Studio. Über das 3 Zoll (7,62 cm) große Dis­play auf der Rückseite kann das Livebild schon vor der Aufnahme betrachtet und korrigiert werden. Das WLAN-Modul ermöglicht eine Bedienung auch vom iPad aus. Das Rückteil verfügt über CF- und SD-Spei­cher­kar­ten­slots und kann über USB 3.0 direkt vom angeschlossenen Rechner aus gesteuert werden, wobei die Soft­ware Sinar Cap­tu­re­flow zum Einsatz kommt.

  • Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)
  • Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)
  • Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)
  • Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)
Sinar Sinar­back S 30|45 (Bild: Sinar)
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Der 30 x 45 mm große CMOS-Sensor ermöglicht Aufnahmen mit 37,5 Megapixeln bei einem Dynamikumfang von 15 Blendenstufen. Vor dem Sensor befindet sich kein Tief­pass­fil­ter, was die Detailschärfe erhöhen soll, allerdings die Gefahr birgt, dass sich Moiré-Muster bilden, die durch Software entfernt werden müssen.

Neben den Sina­ron-Objektiven lassen sich Leica-S-Objek­tive ver­wen­den. Dazu ist der Sinar S-CS Adap­ter erforderlich. Das Sinar Sinar­back S 30|45 kostet allein 16.000 Euro. Dazu kommt der Preis für die Objektive und die eigentliche Fachkamera.

Mit einer Fachkamera lassen sich anders als mit einer Spiegelreflexkamera umfangreiche optische Perspektiv- und Tiefenschärfemanipulationen realisieren. Denn der vordere Teil mit dem Objektiv (vordere Standarte) und der hintere mit der Filmebene lassen sich unabhängig voneinander verschieben. Mit einer solchen Lösung lassen sich stürzende Linien korrigieren, wie sie zum Beispiel in der Architekturfotografie auftreten. Mit Tilt-Shift-Objektiven, die es auch für Spiegelreflexkameras gibt, ist dies zwar auch möglich, aber nur in einem wesentlich geringeren Maße.



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