Sinamics: Siemens schließt offene Ports in Industrieanlagen

Eine neue Firmware von Siemens stopft eine Sicherheitslücke in Industriesteuerungen der Sinamics-Familie. Die Steuerungsanlagen mit integriertem Webserver hatten bisher offene FTP- und Telnet-Ports.

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Das US-CERT untersteht dem Department of Homeland Security.
Das US-CERT untersteht dem Department of Homeland Security. (Bild: DHS)

Die Abteilung des US-amerikanischen ICS-CERT, zuständig für Industrieanlagen, weist auf eine jüngst geschlossene Sicherheitslücke bei Siemens-Anlagen hin. Die Software der Modellreihen Sinamics S und G wies bis einschließlich der Version 4.6.10 einfach auszunutzende Fehler auf. Die Ports für die Dienste FTP und Telnet standen offen und ließen sich ohne Anmeldung nutzen.

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Da die Firmware auch einen Webserver enthält, ist nicht auszuschließen, dass solche Installationen auch über das Internet angreifbar sind, sofern die Netze nicht - wie allgemein empfohlen - strikt getrennt sind. Nach Angaben des ICS-CERT sind aber bisher keine öffentlich bekannten Angriffe mittels der Lücke verzeichnet worden.

Abhilfe schaffen die Firmware-Versionen 4.6.11 und 4.7 der Sinamics-Software. Siemens verteilt sie auf Anfrage an direkte Kunden des Unternehmens, wie mitsamt den Hintergründen einem Security-Advisory (PDF) von Siemens zu entnehmen ist.

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