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iLook+ statt Gopro?

Die Aufnahmequalität der Kamera iLook+ DV-1080.FPV ist nicht ganz auf Gopro-Niveau, aber dafür ist die Actioncam auch etwas preiswerter und bietet Livebilder. Sie zeichnet mit einem AVC-Codec bis zu 30 Bilder pro Sekunde in Full-HD auf einer Micro-SD-Karte auf. Fotos sind ferngesteuert nicht möglich, am Boden macht die Kamera Aufnahmen mit bis zu 12 Megapixeln. Dafür bietet die Fernsteuerung mit der iLook+ die Möglichkeit, FPV zu fliegen. Mit einer entsprechenden Brille wähnt sich der Pilot also im Cockpit der Drohne. Auch hier soll bis zu ein Kilometer Reichweite möglich sein. Ein Link zu einem unbearbeiteten Video findet sich am Ende des Artikels. In den Gimbal G2D lässt sich aber auch eine Gopro einbauen, sie liefert allerdings bauartbedingt kein Live-Bild an die Fernsteuerung.

  • Der Simulus Quadrocopter wird vom der chinesischen Hersteller Walkera produziert.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine gewisse Ähnlichkeit zur DJI Phantom ist nicht zu übersehen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gimbal gleicht die Flugbewegungen aus und bewegt die Kamera um zwei Achsen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt Video mit 1080p und 30 Bildern pro Sekunde auf, Fotos haben bis zu 12 Megapixel Auflösung. Leider kann die Fotofunktion nicht ferngesteuert ausgelöst werden.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Propeller sind mit Plastikkappen befestigt.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die EC-Motoren sind austauschbar.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Front-LEDs zeigen den Status des Quadcopters an.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Akkufach öffnet sich bei harten Landungen mitunter von allein.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Antenne an der Kamera überträgt das Livebild über einen Kilometer weit.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • der Gimbal-Controller(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ermöglicht bis zu 25 Minuten Flugzeit.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Um das Anbringen der Rotoren zu erleichtern, sind die Ausleger markiert.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernsteuerung DEVO F12E ist hervorragend verarbeitet.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle wichtigen Bedienelemente sind leicht zu erreichen.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die DEVO F12E verfügt über zahlreiche Anschlussmöglichkeiten.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Alle wichtigen Bedienelemente sind leicht zu erreichen.<br>(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Der QR-X350.Pro ist kein Kinderspielzeug und auch kein Einsteigergerät. Um die Drohne im Automatikmodus fliegen zu lassen, braucht es zwar tatsächlich keine große Erfahrung im Drohnenflug; sobald sich das Fluggerät aber im manuellen Modus befindet, muss insbesondere die Schubregelung sehr feinfühlig erfolgen. Besonders bei hohen Fluggeschwindigkeiten sollte der Pilot wissen, was er an der Fernsteuerung macht, da ein Absturz bei einer derartigen Geschwindigkeit speziell für die Kameraaufhängung im wahrsten Sinne des Wortes tödlich sein kann. Zudem sollten Nutzer immer beachten, dass es auch im Automatikmodus zu Situationen kommen kann, die ein schnelles und kontrolliertes Eingreifen in die Flugsteuerung erfordern.

Mayday, Mayday!

Mitunter ist jedoch auch der erfahrene Pilot machtlos. Unsere Drohne fällt plötzlich aus neun Metern Höhe vom Himmel. Die Motoren haben sich ohne Vorwarnung abgeschaltet - obwohl der Akku noch nicht leer ist. Das ist nicht nur uns passiert: Die Simulus hat ein gravierendes Akkuproblem. Das sogenannte Low Voltage Cutoff (LVC) kann dazu führen, dass die Drohne abstürzt.

Dabei hat die LVC-Funktion eigentlich eine sinnvolle Aufgabe - sie soll eine Tiefentladung des Akkus verhindern. Wenn sie einen Spannungsabfall feststellt, schaltet sie in eine Art Notstrom-Modus und liefert nur noch wenig Leistung. So können beispielsweise Modellflugzeuge auch noch landen, wenn der Akku fast leer ist, weil nur die Antriebsmotoren ausgehen, die Servos für die Steuerung aber weiter funktionieren.

Was bei einem Modellflugzeug aufgrund der Aerodynamik meist kein großes Problem darstellt, wird dem QR-X350.Pro zum Verhängnis. Können die Flieger dank ihrer Tragflächen noch holprig landen, zerschellt der Quadcopter schlimmstenfalls am Boden, wenn der Akku nicht zuvor wieder Strom liefert. Gerade mit dem empfindlichen Gimbal an der Unterseite kann das leicht mehrere Hundert Euro kosten. Das Gehäuse der QR-X350.Pro lässt sich zwar leicht ersetzen, die Steuerung und die Kamera aber nicht.

Auch unsere Drohne hat bei dem Absturz Schaden genommen: Der Gimbal ist zerbrochen, das Gehäuse der Drohne ebenfalls. Immerhin hat die Kamera den Unfall überstanden, das Videomaterial ist aber unwiederbringlich verloren. Im Internet gibt es detaillierte Anleitungen, die das Problem beheben. Der Akkustand kann dann allerdings nicht mehr angezeigt werden.

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scr1tch 27. Aug 2015

Okay, in Videobearbeitung kenne ich mich nicht so aus. Da wirst du schon recht haben...

masche21 14. Aug 2015

"Dieser Download ist nicht mehr verfügbar". Könnte Ihr das Video erneut bereitstellen...

Eheran 26. Jul 2015

Ja, so sollte es sein - ist es aber nicht. Nicht wegen einer Fehlfunktion ("funktioniert...

Anonymer Nutzer 23. Jul 2015

Welch schöner Post. Die Chinesen haben zum teil mächtig aufgeholt und sind auf großen...

scr1tch 23. Jul 2015

Frage ich mich auch, wie man mit einem idiotensicheren System abstürzen kann. Sicherlich...


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