Simulierte Stadt: Ford testet autonome Fahrzeuge in MCity

Ford testet seine autonomen Autos in MCity, einem abgesperrten Bereich der Universität Michigan, in dem eine Stadt simuliert wird. Das soll die Entwicklungszeit reduzieren. Die Stadt wurde naturgetreu nachgeahmt, bedruckte Kulissen stellen Häuser dar.

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So sieht das Testauto die Teststadt.
So sieht das Testauto die Teststadt. (Bild: Ford)

Ford hat ein Testgelände namens MCity auf dem Gebiet der Universität Michigan in Betrieb genommen, auf dem künftig die autonom fahrenden Autos des Herstellers erprobt werden sollen. Die Häuser sind zwar nur Kulissen, doch Straßen, Bäume, Baustellen und Markierungen sind real. Bei Bedarf können sich dort auch andere Fahrzeuge und Fußgänger aufhalten.

Fords autonome Fahrzeuge werden unter dem Namen Fusion Hybrid Autonomous Research Vehicle geführt und sind wie bei allen Herstellern mit Kameras, Radar- und Lidar-Sensoren ausgerüstet. Sie erstellen während der Fahrt ein 3D-Abbild der Umgebung, in der sie sich orientieren.

Das Gebiet umfasst eine Fläche von knapp 13 Hektar und gehört zum Mobility Transformation Center der Universität Michigan. Das Gelände wurde im Juli 2015 eröffnet.

Fords Fusion Hybrid Autonomous Research Vehicle kann auf Betonflächen, Asphalt, Pflaster und Erdboden fahren. Neben ein- und zweispurigen Straßen sind in MCity drei- und vierspurige Wege, Tunnel, Kreisel sowie Auf- und Abfahrtrampen zu finden.

In den USA gibt es noch ein weiteres Testgelände für autonome Autos. Die Go Momentum Station ist Teil der Concord Naval Weapons Station, einer ehemaligen Basis der US-Marine aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Gelände befindet sich in Concord im US-Bundesstaat Kalifornien, nahe San Francisco. Es ist über 2.000 Hektar groß und verfügt über 30 Kilometer Straße. Es ist nach eigenen Angaben das größte Testgelände der Welt für autonom fahrende Autos.

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