Simulatoren: Quantencomputer werden heute schon programmiert

Es gibt noch keinen praktisch verwendbaren Quantencomputer, aber Programmiersprachen dafür wurden längst entwickelt. Sie füllen ganze Datenbanken und Firmen hoffen, damit bereit für die Zukunft zu sein.

Artikel von veröffentlicht am
Versuchsaufbau im Quantenlabor in Innsbruck
Versuchsaufbau im Quantenlabor in Innsbruck (Bild: Werner Pluta)

Jede Firma, die heute Quantencomputer entwickelt, bietet gleichzeitig Computersysteme mit Simulatoren mit eigenen Software Development Kits und APIs an. Denn Quantencomputer können nur verkauft werden, wenn es genügend erfahrene Programmierer gibt, die mit ihnen umgehen können. So verkauft die Firma Atos Simulatoren für Quantencomputer mit 30 bis 40 Qubits und setzt für deren Programmierung auf die eigene Programmiersprache aQasm (Atos Quantum Assembly Language). IBM stellt für die Quantum Experience dagegen neben SDK und API auch eine einfache grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Sparsity erklärt: Wie KI-Beschleuniger ihre Rechenleistung vervielfachen
Sparsity erklärt: Wie KI-Beschleuniger ihre Rechenleistung vervielfachen

Algorithmus des Monats Das Feature Sparsity verdoppelt bei Nvidia und AMD die Rechenleistung. Wir erklären, was es damit auf sich hat und warum es für KI interessant ist - obwohl es nicht neu ist.
Von Johannes Hiltscher


.NET 8 und C# 12: Frischzellenkur für .NET
.NET 8 und C# 12: Frischzellenkur für .NET

.NET 8 und C# 12 sind da. Sie sind leistungsfähiger als die Vorgänger und bringen viel Neues, das Entwicklern sehr hilft.
Von Fabian Deitelhoff


Softwareentwicklung: Scrum-Abenteuer auf der grünen Wiese
Softwareentwicklung: Scrum-Abenteuer auf der grünen Wiese

Wie wir anderthalb Jahre lang im Greenfield-Projekt Scrum versuchten, über Bord warfen und völlig deformierten - um dann zu erkennen, dass wir es lebten.
Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch


    •  /