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Android-System ist umständlich zu bedienen

Diese Benutzeroberfläche ist in ihrer Funktion zwar eingeschränkter als das Standard-Android-System, dafür aber deutlich komfortabler zu bedienen. Bei der Navigation durch das normale Android merken wir schnell, warum bisher kaum jemand auf die Idee gekommen ist, dies ohne Anpassungen für eine Datenbrille zu verwenden: Schaltflächen sind winzig, Schrift nur schwer zu erkennen und Apps alles andere als bequem zu bedienen. Das gesamte Nutzungserlebnis ist eher medioker.

  • Die SiME Smart Headphones von Chipsip (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kopfhörer haben seitlich eine Datenbrille montiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Inhalte werden über ein Prismendisplay sichtbar gemacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Datenbrilleneinheit kann abgenommen und am anderen Ohrhörer montiert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display der SiME Smart Headphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display der SiME Smart Headphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display der SiME Smart Headphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die SiME Smart Headphones von der Seite betrachtet (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die SiME Smart Headphones im Einsatz (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gesteuert wird die Datenbrille wie die Google Glass über Touch-Eingaben an der Seite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Gesteuert wird die Datenbrille wie die Google Glass über Touch-Eingaben an der Seite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Der Vorteil ist allerdings, dass theoretisch keine Verbindung zu einem Smartphone nötig ist, da das Android-System "stand alone" ist, also quasi keinen mobilen Partner benötigt. Allerdings gibt es eine spezielle App, die eine Verbindung zu einem Smartphone aufbaut, so dass etwa dort gespeicherte Medieninhalte abgespielt werden können.

So gut, wie ein von externen Geräten unabhängiges System klingt, ist es letztlich aber nicht: Die SiME Stereo Headphones haben keinen Steckplatz für SIM-Karten, die Verbindung zum Internet erfolgt nur über WLAN nach 802.11b/g/n. Außerhalb eines WLAN-Netzes ist der Nutzer also doch wieder auf ein anderes Gerät angewiesen, das ihm eine Konnektivität verschafft - also wahrscheinlich ein Smartphone mit WLAN-Hotspot.

Bedienkonzept von Google abgeschaut

Bedient werden die SiME Stereo Headphones wie die Google Glass - im Grunde hat sich der Hersteller das komplette Bedienkonzept von Googles Datenbrille abgeguckt. Über ein Touchpad am Bügel des Displays wird per einmaligem Tippen Auswählen bestätigt, ein Wisch nach unten bringt den Nutzer zurück.

Allerdings verfügen die SiME Stereo Headphones anders als die Google Glass über einen Cursor, der sich entsprechend der Fingerbewegung auf dem Touchfeld bewegt. Intuitiv ist diese Steuerung nicht immer: Es passierte uns häufiger, dass wir die winzigen Android-Navigationstasten am unteren Rand des Displays anklicken wollten, der Cursor aber verschwand, wenn wir mit der Toucheingabe darauf landeten und zum Klick ausholten.

Kamera mit 5 Megapixeln

Zusätzlich zum Touchpad gibt es - ebenfalls ähnlich wie bei der Google Glass - an der Vorderseite oberhalb des Displays einen Knopf, der verschiedene Funktionen erfüllen kann. So kann der Nutzer damit beispielsweise ein Foto mit der eingebauten Kamera machen. Die Kamera hat 5 Megapixel und kann Videos in Full-HD aufnehmen.

 SiME Smart Headphones im Hands on: Der Smartglass-Kopfhörer mit Briefmarken-AndroidDual-Core-Prozessor und 8 GByte Flash-Speicher 
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Trollfeeder 10. Jun 2015

Also ich finde die Overwolf Plugins da hilfreicher, so muss ich dann gar nicht von...

Otto d.O. 10. Jun 2015

Ich denke auch, dass das für gewerbliche Anwender interessanter ist als für private. Dass...


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