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Hochwasser: Ganze Straßenzüge mit Kabelverzweigern weggespült

Eine Hochwasserkatastrophe wie in Simbach am Inn lässt auch das Telekom -Festnetz nicht stehen. Es wurde regelrecht weggespült, Kabelverzweiger waren unter Wasser, nicht zugänglich oder gänzlich verschwunden. Die Telekom beschreibt die Folgen des Unglücks.
/ Achim Sawall
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Simbach am Inn: Schadensbild (Bild: Deutsche Telekom)
Simbach am Inn: Schadensbild Bild: Deutsche Telekom

Durch das schwere Hochwasser in Simbach am Inn sind das Festnetz und der Mobilfunk stark gestört gewesen. Wie Firmensprecher Markus Jodl im Blog des Unternehmens berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sind teilweise ganze Straßenzüge weggespült worden; dadurch wurden die Kabel freigelegt und beschädigt.

So waren am 2. Juni 2016 mehrere Glasfaserkabel gestört, eines davon zur Versorgung des Mobilfunks sowie ein Kupferkabel. Über zehn Multifunktionsgehäuse waren ohne Elektrizitätsversorgung.

Einen Tag später konnten die gestörten Glasfaserkabel wieder provisorisch durchgespleißt werden. Der Mobilfunk wurde komplett wiederhergestellt.

Noch vorhandene Kaberverzweiger gereinigt

Am 6. Juni 2016 konnten dann alle gestörten Outdoor-DSLAM wieder an das Netz der Telekom gebracht werden. Danach folgte die Entstörung der Hauptkabel, Verzweigungskabel und Anschlusspunkte (APL). Die noch vorhandenen Kaberverzweiger wurden gereinigt. Am Folgetag gelang es, drei von neun total zerstörten Kaberverzweiger wieder neu aufzustellen und zwei wieder anzuspleißen.

Am 9. Juni wurden für die Hochwasseropfer, deren Anschluss in nächster Zeit nicht mehr herstellbar ist, 50 LTE-Speedboxen besorgt und verteilt. Die dazugehörige SIM-Karte wird für sieben Tage kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei fünf Hauptkabeln konnten die Fehler eingegrenzt und vorbereitet werden, damit sie gespleißt werden und wieder ans Netz gehen können. Bei der Katastrophe in Simbach wurden auch vier Brücken sehr stark beschädigt und damit auch die Trassenführung einiger Kabel der Telekom. …

Am heutigen 10. Juni traf Simbach wieder ein Gewitter, und wieder liefen Keller voll.


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