Sim City: Städtebau-Mods mit Einschränkungen
Im Forum von Sim City hat das zu Electronic Arts gehörende Entwicklerstudio Maxis offiziell die Unterstützung von Mods gestartet. In einem längeren Beitrag schreibt das Team(öffnet im neuen Fenster) vor allem, was den Hobby-Städtebauern erlaubt ist und was nicht. Ganz einfach macht es Maxis den Autoren von Mods nicht: Zwar veröffentlicht das Studio keine Editoren oder sonstige Dev-Tools, Änderungen an Dateien mit den Endungen .com, .exe, .dll, und .so sind aber auch ausdrücklich verboten.

Damit dürfte es schwer werden, eine Mod mit größeren Städten zu programmieren – was mit Abstand am weitesten oben auf der Wunschliste der Community stehen dürfte. Auch ein Offlinemodus ist so kaum zu realisieren. Immerhin schreibt Maxis im US-Forum erneut(öffnet im neuen Fenster) , dass das Team diese bereits früher angekündigte Möglichkeit weiterhin untersuche.
Für die Verwendung und Weitergabe von Mods hat Maxis klare Regeln: "Durch die Verbreitung einer Mod in beliebiger Form gewährst du als Entwickler der Mod EA das unwiderrufliche, unbefristete, gebührenfreie und für Unterlizenzen freigegebene Recht zur Verwendung, Vervielfältigung, Änderung und Weitergabe der betreffenden Mod." Außerdem erklären sich Autoren damit einverstanden, dass EA nicht zur Nennung ihrer Namen verpflichtet ist.
EA prüft die Mods nicht vor Veröffentlichung. Geld dürfen die Autoren für ihr Werk nicht verlangen – lediglich auf die Webseite der Mod können ihre Entwickler etwa einen Spendenaufruf einbauen. Die meisten weiteren Vorgaben sind durchaus branchenüblich – so darf weder Werbung noch anstößiger Inhalt enthalten sein.
In der Community stoßen die Vorgaben auf wenig Begeisterung. Viele Spieler weisen darauf hin, dass die Szene immer noch aktiv für Sim City 4 entwickelt und dabei wesentlich größere Freiheiten bei der Modifikation der Inhalt genießt.
Sim City ist im März 2013 für Windows-PC auf den Markt gekommen, einige Monate später hat Maxis die inhaltsgleiche Mac-Version veröffentlicht. Das Aufbauspiel hatte vom Start wegen mit technischen Problemen, aus Sicht der Community vor allem aber mit inhaltlichen Schwächen zu kämpfen. Insbesondere der Zwang zum Always-Online kommt nach wie vor nicht gut an, aber auch an den im Vergleich zu früheren Ausgaben deutlich kleineren Städten stören sich viele langjährige Fans der Serie.