Silvester: Datenvolumen wächst bei Telefónica stärker als bei Vodafone

Im Mobilfunk legte Telefónica zum Jahreswechsel am stärksten zu. Bei Vodafone verlegte sich viel auf das Festnetz.

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Neujahrsgrüße an Oma
Neujahrsgrüße an Oma (Bild: Vodafone Deutschland)

In der ersten Stunde des neuen Jahres schickten Kunden mit rund 382.000 Gigabyte so viele mobile Daten durch das O2-Netz wie nie zuvor an Silvester. Das gab Telefónica am 4. Januar 2022 bekannt. Das entspricht einer Steigerung von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 283.000 Gigabyte Datenvolumen.

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Mit insgesamt 13,5 Millionen gab es in der Stunde nach Mitternacht auch mehr Telefonie als vor einem Jahr. Insgesamt schickten O2-Kunden an Silvester und Neujahr mehr als 13,5 Millionen Gigabyte mobile Daten durch das Netz. Dies entspricht ebenfalls einer Zunahme von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit rund 9,2 Millionen GByte. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren - zum Jahreswechsel 2016/17 - waren es noch 1,5 Millionen Gigabyte binnen einer Stunde.

In der Silvesternacht verzeichnete auch Vodafone neue Daten-Rekorde im Mobilfunk und im Festnetz. Wie schon im Vorjahr haben die meisten Menschen ihre Smartphones zum Start ins neue Jahr zuhause im WLAN genutzt. Das Festnetz transportierte deshalb 60 Prozent mehr Daten als in der Silvester-Nacht vor Corona (2019/2020) und rund 14 Mal mehr Daten als das Mobilfunk-Netz im selben Zeitraum.

Das Vodafone-Mobilfunknetz hatte in der ersten Stunde des neuen Jahres 2022 noch mehr zu tun als in den Vorjahren. In 60 Minuten gingen rund 200.000 Gigabyte Daten durchs Netz. Das sind noch einmal etwas mehr Daten als im Vorjahr. In der gesamten Silvester-Nacht waren es zwischen 20 und 3 Uhr fast 1,3 Millionen Gigabyte Daten (+8 Prozent verglichen mit 2020/2021). Im Vergleich zu den Jahren vor dem Ausbruch der Coronapandemie fiel der Datenanstieg im Mobilfunk damit geringer aus. Stattdessen gingen immer mehr Daten durchs Festnetz.

Im Festnetz: 60 Prozent mehr Daten als an Silvester vor Corona

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Weil die meisten Menschen Silvester wie schon im Vorjahr zuhause gefeiert haben, transportierte das Festnetz von Vodafone in der Neujahrsnacht 14 Mal mehr Daten als das Mobilfunk-Netz. Hier liefen zwischen 20 Uhr abends und 3 Uhr morgens fast 18 Millionen Gigabyte Daten durch das Koaxialkabel. Das sind noch einmal rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr mit 16 Millionen Gigabyte Daten und 60 Prozent mehr als in der letzten Silvesternacht vor dem Ausbruch der Coronapandemie 2019/2020.

Vodafone-Kunden führten rund 13 Millionen Gespräche zwischen 20 Uhr und 3 Uhr im Mobilfunk-Netz. Spitzenwerte gab es zwischen 0 und 1 Uhr: In diesen ersten 60 Minuten des Jahres 2022 telefonierten Vodafone-Kunden rund fünf Millionen Mal. Dabei fällt auf: Jedes Telefonat dauerte im Schnitt 1 Minute und 37 Sekunden und damit 15 Sekunden länger als vor einem Jahr.

Von der Deutschen Telekom liegen noch wenig Angaben für den Zeitraum vor. "Unser Mobilfunk-Netz hatte in der Silvesternacht viel zu tun. Es gab zwischen 0 und 1 Uhr rund 20 Mal mehr Anrufe als normal. Über Whatsapp wurde in unserem Netz das 19-Fache an Daten verschickt", erklärte der Betreiber.

Nachtrag vom 4. Januar 2022, 18:48 Uhr

"Insgesamt lag das Datenvolumen im Mobilfunknetz über den kompletten Silvesterabend/Nacht rund 50 Prozent über dem normalen Wert. Zwischen 0 und 1 Uhr sehen wir traditionell einen besonders hohen Peak", sagte Sprecherin Marion Kessing Golem.de auf Anfrage.

Wenn man das Datenvolumen im Mobilfunk an den beiden Tagen Silvester und Neujahr betrachte, dann liege es in diesem Jahr rund ein Drittel über den Werten des letzten Jahres.

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