Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

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Apple trennt sich von einer Mitarbeiterin, die mögliches Fehlverhalten des Unternehmens aufdecken wollte.
Apple trennt sich von einer Mitarbeiterin, die mögliches Fehlverhalten des Unternehmens aufdecken wollte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apple hat mit Janneke Parrish eine der Hauptorganisatorinnen der #Appletoo-Bewegung entlassen. Die Bewegung will Belästigung und Diskriminierung innerhalb Apples Firmenkultur öffentlich machen.

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Janneke Parrish wurde offiziell entlassen, da sie während einer internen Untersuchung Daten von ihrem Dienst-Smartphone gelöscht haben soll. Wie The Verge schreibt, sollen darunter Apps wie Robinhood, Pokémon GO und Google Drive sein. Das berichten Personen, die mit dem Vorfall vertraut sind.

Einige Kollegen von Parrish sollen die Vermutung geäußert haben, dass ihre Entlassung eher mit der Organisation von #Appletoo zusammenhängt. Parrish selbst hat sich zu den Vorgängen nicht geäußert, ihr Anwalt hat allerdings bestätigt, dass sie nicht mehr bei Apple arbeite. Mehr könne zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht gesagt werden - denkbar ist, dass Parrish gegen die Kündigung gerichtlich vorgehen wird.

Fall erinnert an Ashley Gjøvik

Damit hat Apple in den letzten Monaten bereits zum zweiten Mal einer Mitarbeiterin gekündigt, die sich gegen das Unternehmen engagierte. Im September 2021 wurde Ashley Gjøvik entlassen, dabei ging es um angebliche Verstöße gegen Geheimhaltungsvereinbarungen. Gjøvik hatte zuvor Berichte über Einschüchterungsmaßnahmen öffentlich gemacht.

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Vorausgegangen war eine körperliche Verschlechterung Gjøviks, während sie in einem Apple-Wohnkomplex wohnte. Dieser soll auf einer nicht korrekt dekontaminierten Müllkippe gebaut worden sein.

Neben Apple hat auch Netflix einer Mitarbeiterin gekündigt, die sich innerhalb des Unternehmens engagiert hat, wie The Verge berichtet. Die Mitarbeiterin, die ihren Namen wegen möglicher Online-Belästigung nicht veröffentlichen will, ist Mitorganisatorin eines Trans-Mitarbeiter-Protestes, der am 20. Oktober 2021 bei Netflix stattfinden soll. Die Kündigung erfolgte, weil sie angeblich Statistiken zu einem Netflix-Programm an Medien weitergegeben habe.

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Lemo 19. Okt 2021 / Themenstart

Der Mitarbeiter hat kritische Informationen an die lokale Presse weitergegeben, wie auch...

Yash 18. Okt 2021 / Themenstart

Quelle bitte für diese gewagte These

yumiko 18. Okt 2021 / Themenstart

War davon nicht einiges der Bismark?

luuukas 18. Okt 2021 / Themenstart

-------------------------------------------------------------------------------- Du...

HierIstMarco 18. Okt 2021 / Themenstart

Belästigung "offenzulegen" bedeutet vor allem: Selbstjustiz. Angeklagte Personen haben...

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