Abo
  • IT-Karriere:

Silentpower: Kleiner Spiele-PC mit passiver Kupferschaumkühlung

Der Silentpower ist ein Spiele-PC mit Intels Core i7-4785T und einer Geforce GTX 760 im Kleinstformat. Mit einem speziellen Kupferschaum soll die Hardware passiv gekühlt werden. Für das Projekt sammeln die Macher jetzt 45.000 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Silentpower besitzt einen Kupferschwamm als Kühler.
Der Silentpower besitzt einen Kupferschwamm als Kühler. (Bild: Silentpower)

Das deutsche Startup Silentpowerpc.de hat die Finanzierung seines passiven Mini-PCs begonnen. Der Silentpower ist mit 16 x 7 x 10 cm deutlich kleiner als aktuelle Spielekonsolen und soll ähnlich leistungsstark sein. Besonders ist die passive Kühlung, die mit einem speziellen Kupferschaum realisiert wird.

  • Rendering des Schaumkühlers (Bild: Silentpower)
  • Der Mini-PC erkennt, ob der Nutzer am Arbeitsplatz ist. (Bild: Silentpower)
  • Der Kupferschwamm des Silentpower. (Bild: Silentpower)
  • Die Anordnung der Komponenten (Bild: Silentpower)
Rendering des Schaumkühlers (Bild: Silentpower)
Stellenmarkt
  1. Landkreis Märkisch-Oderland, Seelow
  2. BG-Phoenics GmbH, München

Damit auch aktuelle Spiele flüssig laufen, ist ein Core i7-4785T verbaut, dessen vier Kerne mit 2,2/3,2 GHz (Basis/Turbo) takten. Die GPU ist eine Geforce GTX 760 mit 2 GByte VRAM von Nvidia. Je nach Variante sind außerdem 8 oder 16 GByte DDR3-Arbeitsspeicher und eine 500 oder 1.000 GByte große SSD verbaut. Als Schnittstellen stehen 4 x USB 3.0, HDMI, Displayport, DVI, Ethernet sowie Audio-Ein- und -Ausgang zur Verfügung, WLAN ist nach ac-Standard verbaut.

Normalerweise wird die Wärme des Prozessors und der Grafikkarte über Kühllamellen abgegeben - meistens werden diese aktiv gekühlt. Beim Silentpower wird die Abwärme erst an eine Kupferplatte abgegeben, welche die Wärme an einen Kupferschaum leitet. Dieser hat eine deutlich größere Oberfläche als die meisten Lamellenkühler und benötigt keinen Ventilator.

"Die Luft dehnt sich durch die Wärme im Inneren stärker aus und wird automatisch nach außen gedrückt. Hierdurch entsteht eine eigene Mikrozirkulation, welche die Wärme noch effizienter abführt. Ein Ventilator als Kühlung ist damit nicht mehr notwendig", erklären die Entwickler auf ihrer Webseite. Je wärmer der Schwamm ist, desto besser soll das System funktionieren.

Mit einem speziellen Bewegungssensor soll der Mini-PC erkennen, wenn der Nutzer den Arbeitsplatz verlässt, so dass der PC in den Ruhemodus schalten kann. Kehrt er zurück, soll der PC wieder geweckt werden. Es gibt bereits einen funktionierenden Prototyp; Benchmarkergebnisse und weitere Informationen sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Die Crowdfunding-Kampagnen auf Indiegogo wurden zwei Mal kommentarlos gelöscht, weshalb das deutsche Startup die Finanzierung auf einer eigenen Webseite begonnen hat. Die günstigste Ausführung mit 8 GByte RAM und 500 GByte SSD kostet 699 Euro. Bis zum 28. Februar 2015 soll die Finanzierung laufen, das Finanzierungsziel liegt bei 45.000 Euro.

Nachtrag vom 31. Juli 2014, 10:30 Uhr

Das deutsche Startup zeigt neue Bilder vom Kupferschwamm, der den PC kühlen soll. Aktuell wird noch mit verschiedenen Porengrößen experimentiert.

  • Schwammkühler des Silentpower (Bild: Silentpower)
  • Schwammkühler des Silentpower (Bild: Silentpower)
  • Schwammkühler des Silentpower (Bild: Silentpower)
  • Schwammkühler des Silentpower (Bild: Silentpower)
Schwammkühler des Silentpower (Bild: Silentpower)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 69,90€ (Bestpreis!)

Angeloi 08. Jan 2015

Einige sehr hilfreiche Tipps für alle Betroffene findet sich im Computerbase Forum zum...

Profi-Fachmann 08. Sep 2014

Wenn das Ding jemals in Produktion geht, fress' ich einen Kupferschwamm :D

corpid 05. Aug 2014

Ah ok, ich arbeite zwar in NBG, aber mich treibt selten etwas da am Bahnhof vorbei...

Vincent-VEC 31. Jul 2014

Jup, unser Kater würde sagen: "Herausforderung angenommen!" und unser Sohn würde ständig...

Dwalinn 31. Jul 2014

Mag zwar stimmen aber ein guter APU hat fast so viel Power wie die GTX750 + CPU und ist...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /