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Silent Hill Townfall: Verfügbarkeit und Fazit

In St. Amelia sind wir nicht allein. Durch die verlassenen Straßen und Gebäude streifen grotesk entstellte Kreaturen, die entfernt an mutierte Krankenhauspatienten erinnern. Der Fernseher hilft uns, ihnen aus dem Weg zu gehen: Er warnt vor Gegnern in der Nähe und kann sie teilweise sogar durch Wände und andere Hindernisse aufspüren.

Kämpfen müssen wir trotzdem. Simon kann mit improvisierten Nahkampfwaffen zuschlagen oder einen Revolver benutzen. Allerdings gehen die Waffen schnell kaputt, Munition ist knapp, und Schüsse können weitere Monster anlocken. Meistens ist es deshalb sinnvoller, sich vorbeizuschleichen oder rechtzeitig davonzulaufen.

Natürlich gibt es auch eine Otherworld. St. Amelia verwandelt sich dann in eine noch bizarrere und gefährlichere Version seiner selbst. Rotes Licht dominiert die Umgebung, seltsame Strukturen scheinen lebendig zu werden und gefährlichere Kreaturen tauchen auf.

Die Story geht ums Überleben und um Simons Vergangenheit, eine verschwundene Frau und ein Ereignis, das St. Amelia nachhaltig veränderte. Protestplakate und die Überreste einer Demonstration deuten auf einen Konflikt zwischen den Bewohnern und einem mächtigen Unternehmen hin.

Unsere Handlungen beeinflussen den Ausgang der Geschichte. Es gibt fünf Enden, die nicht einfach von einer offensichtlichen Entscheidung kurz vor dem Finale abhängen. Für einen Durchgang sollten wir ungefähr 10 bis 15 Stunden einplanen.

Technisch basiert Townfall auf der Unreal Engine 5. Besonders stark sind die Beleuchtung und die enorme Detailfülle der Umgebung. Auf der Playstation 5 Pro lief das Spiel in unserem Test problemlos

Silent Hill Townfall erscheint am 24. September 2026 für Playstation 5 und Windows-PC (Steam, Epic Games Store) und kostet 50 Euro. Sprachausgabe gibt es nur auf Englisch und Japanisch, die deutschen Untertitel hat Publisher Konami(öffnet im neuen Fenster) gut übersetzt. Die USK erteilte eine Freigabe ab 16 Jahren.

Fazit

Selten hat mich eine verlassene Spielwelt so überzeugt wie St. Amelia. Die Geschäfte, Wohnungen und öffentlichen Gebäude wirken nicht wie eine arrangierte Horrorkulisse, sondern wie echte Orte, die ihre Bewohner einfach zurückgelassen haben. Zusammen mit dem hervorragenden Sounddesign entsteht eine enorm dichte und glaubwürdige Atmosphäre.

Auch spielerisch überzeugt mich Townfall. Die Rätsel sind clever und nachvollziehbar in die Umgebung eingebaut, die Ego-Perspektive funktioniert exzellent, und der alte Fernseher ist weit mehr als ein Gimmick. So geht moderner, atmosphärisch starker Horror.


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