Abo
  • Services:

Silent Circle: Verschlüsselte Telefonate auch zu Nicht-Abonnenten

Künftig können Silent-Circle-Benutzer verschlüsselt mit Gegenstellen in mehr Ländern telefonieren, die kein Abonnement bei dem Anbieter haben. Der Dienst soll in 79 Ländern weltweit funktionieren - ins Mobilfunknetzwerk und ins Festnetz.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Silent Circle lässt sich jetzt in 79 Ländern verschlüsselt telefonieren, auch ins Festnetz.
Mit Silent Circle lässt sich jetzt in 79 Ländern verschlüsselt telefonieren, auch ins Festnetz. (Bild: Silent Circle)

Nutzer des VoIP-Dienstes Silent Circle können künftig Teilnehmer in mehr Ländern anrufen, die den Dienst nicht nutzen. Insgesamt sollen es 79 sein. Bislang konnte von den entsprechenden iOS- und Android-Apps aus nur mit Gegenstellen in einer begrenzten Anzahl von Ländern kommuniziert werden.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Hannover
  2. Protea Networks GmbH, Unterhaching

Um die Diensterweiterung namens Out-Circle zu nutzen, erhält jeder Silent-Circle-Kunde eine zehnstellige Rufnummer. Darüber können Silent-Circle-Teilnehmer auch angerufen werden. Der zusätzliche Dienst kostet etwa 13 US-Dollar für 100 Minuten mit Teilnehmern, die kein Silent Circle abonniert haben. Besitzer eines Blackphones von Silent Circle können den Dienst ohne zusätzliche Kosten nutzen, müssen allerdings Out-Circle noch einrichten. Für Anrufer in das Silent-Circle-Netz fallen die üblichen Gebühren für Auslandsgespräche an.

Auch mit Out-Circle verspricht Silent Circle Anrufe in das herkömmliche öffentliche Festnetz und in mobile Netzwerke. Aus einer von Silent Circle veröffentlichten Liste geht hervor, dass in den meisten europäischen Ländern beide Netzwerke über Out-Circle erreichbar sind. In Spanien ist beispielsweise hingegen nur eines der beiden Netze erreichbar - welches, das geht aus der Liste allerdings nicht hervor.

Verschlüsselung von Phil Zimmerman

Mitverantwortlich für Silent Phone ist der Schöpfer der Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy), Phil Zimmermann. Zimmermanns Unternehmen Silent Circle entwickelte zunächst die App Silent Phone für Android bei Google Play. Sie ist kostenlos, die Nutzung des Verschlüsselungsdienstes innerhalb von Silent Circle kostet monatlich 10 US-Dollar. Inzwischen unterstützt Silent Circle neben VoIP auch die verschlüsselte Kommunikation per Textnachrichten und Videotelefonie. Über eine separate App können auch Daten verschlüsselt geteilt werden.

Das verwendete Protokoll ZRTP nutzt zum Schlüsseltausch das Diffie-Hellman-Verfahren. Der Dienst soll auf Peer-to-Peer-Basis laufen. Wenn nur einer der Gesprächspartner mit Silent-Circle-Servern verbunden ist, wird die verschlüsselte Nachricht im Silent-Circle-Netzwerk abgelegt. Der Verschlüsselungscode wird nach Unternehmensangaben jeweils nur einmal genutzt und dann zerstört. Silent Circle hat seinen Hauptsitz in National Harbor in Maryland und einen weiteren im Silicon Valley. Die Server stehen aus rechtlichen Gründen in Kanada.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€
  2. 99,00€ inkl. Versand (Vergleichspreis ab 123,97€)
  3. 54,99€
  4. (-80%) 3,99€

lemmer 12. Jul 2014

Doch mir stellt sich die Frage, ob diese Anwendung nicht sinnlos ist, so lang sie auf...


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
    Ryzen 7 2700X im Test
    AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

    Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
    2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
    3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

      •  /